Brühl

Katholische Kirchengemeinde Wie Gottesdienste und Treffen unter Corona-Regeln stattfinden

Gesang gibt’s nach wie vor nicht

Archivartikel

Brühl/Ketsch.Die Kirche weiß sich verpflichtet, die Gesundheit aller zu schützen, die Gottesdienst mitfeiern und im Dienst der Kirchengemeinde haupt- und ehrenamtlich tätig sind, heißt es in einer Pressemitteilung. Zeitnah wurde und wird weiterhin während des ganzen Verlaufs der Corona-Pandemie reagiert – immer im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen.

Nach dem absoluten Stillstand Mitte März wurde mit entsprechenden Lockerungen ab Mitte Mai begonnen – die Vorgaben waren dazu in einer Instruktion der Erzdiözese Freiburg verfasst. Mit dem 1. Juli wurde mit aktualisierten Regelungen weiter gelockert.

Pfarrer Bertsch mit seinem hauptamtlichen Team sei bemüht, die Vorgaben umzusetzen – zum Schutz und Wohl der Kirchengemeinde. Konkrete Regeln und auch Empfehlungen seien die Maßgabe. Abstandhalten und damit eine eingeschränkte Anzahl von Plätzen in den Kirchen, Handdesinfektionsmittel bereitstellen, Laufwege in den Kirchen kennzeichnen und mit Abstand einhalten, das bleibe ein absolutes Muss. Anmeldung der Gottesdienstbesucher und dazu Listen führen – sind Empfehlungen, die bei Gottesdiensten mit sehr begrenztem Platzangebot – ganz gleich ob im Kirchenraum oder unter freiem Himmel - ihre ratsame Anwendung finden sollen. Zur Feier der heiligen Eucharistie desinfizieren sich die Beteiligten die Hände. Kelch und Hostienschale sind immer sorgfältig gereinigt. Während des gesamten Hochgebetes bleibt die Schale mit den Hostien für die Gläubigen abgedeckt.

Kommunion ohne Spendedialog

Für die Kommunionspendung ist der Mindestabstand unter den Mitfeiernden und zum Kommunion-spender wichtig. Weiterhin wird die Kommunion ohne Spendedialog gereicht – mit desinfizierten Händen.

Gesang bedeutet nach wie vor ein zu großes Risiko für Ansteckungen. Eine ausgewogene musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit Instrumenten, Kantoren- oder Gesang in kleinen Gruppen mit vorgegebenen Abstandsregeln soll ihre Umsetzung finden. „Glücklicherweise dürfen sich die Gläubigen in unserer Kirchengemeinde Brühl-Ketsch über eine Bereicherung zu den jeweiligen Gottesdiensten dank der kirchenmusikalischen Gruppen und der Initiative von Kantor Stefan Göttelmann immer wieder freuen“, heißt es weiter.

Auch das kirchliche Leben und Wirken im Pfarrheim Ketsch und Pfarrzentrum Brühl darf wieder mit gewissem Maß und großer Vorsicht Fahrt aufnehmen. Eine notwendige Vorgabe dazu ist das Hygieneschutzkonzept – erarbeitet vom hauptamtlichen Team – und in den jeweiligen Häusern zur Einsicht ausgehängt.

Auch hier greifen einschneidende, organisatorische Änderungen. So darf zeitgleich immer nur eine kirchliche Gruppierung Haus und/oder Garten belegen – mit rechtzeitiger Anmeldung in den Pfarrbüros. Auch bisher traditionell belegte Termine müssen neu angemeldet werden. Die Person, die den Termin anmeldet, hat dafür Sorge zu tragen, dass die Regelungen des Hygienekonzepts“ während der Veranstaltung eingehalten werden.

Desinfektionsmittel für Hände und Flächen stehen ausreichend parat – nach jedem Belegtermin müssen die berührten Oberflächen vom dafür Verantwortlichen desinfiziert werden. Ebenso muss ausreichend belüftet werden – während dem Treffen und jeweils 30 Minuten danach. Bis auf weiteres bleiben das Pfarrheim Ketsch und Pfarrzentrum Brühl nur in der Nutzung kirchlicher Gruppierungen.

Überhaupt sei die Öffnung der beiden Häuser nur aufgrund des Hygienekonzepts mit seinen Vorgaben und deren ernst genommener Einhaltung möglich – das müsse jedem Nutzer bewusst sein. zg/mf

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