Brühl

Hier kommt jeder gern hin

Archivartikel

Das Ambiente der Jugendstilvilla ist das eine, doch es gehört mehr als ein schöner Bau dazu, um ein attraktives Kulturprogramm zum Leben zu erwecken. Dafür sind seit 30 Jahren nicht nur die Kulturbeauftragten im Rathaus – zunächst Uwe Donath, dann über viele Jahrzehnte „Mister Kultur“ Lothar Ertl und jetzt sein Nachfolger Jochen Ungerer – verantwortlich. Auch die vielen guten Seelen rund um das Kleinod, die Hausmeister, Servicekräfte und Techniker, sorgen immer wieder für unvergessliche Stunden. Eine weitere wichtige Gruppe ist der Kulturfreundeskreis, der sich ein ums andere Mal ehrenamtlich engagiert, Glühwein verkauft, Würstchen grillt oder Cocktails mixt.

Ihrem ebenso ideenreichen und engagierten Einsatz ist es zu verdanken, dass die Villa Meixner eine ganz besondere Seele hat.

Seit 30 Jahren kommen so die unterschiedlichsten Menschen als Besucher in „ihre Villa“. Schwellenängste, wie man sie von anderen Kulturzentren kennt, sind hier im Zusammenspiel aller beteiligten komplett abgebaut worden. Die Villa Meixner ist kein Treffpunkt von Eliten, sondern fest im Leben der Menschen verankert, die auch gerne mal beim Spaziergang durch den Ort ein Päuschen im Skulpturengarten machen. Das Konzept ist aufgegangen. Chapeau!

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