Brühl

Hürden nicht unüberwindbar

Schaut man sich die immer konkreter werdende Planung für den Sportpark-Süd an, dann scheint dieses Projekt tatsächlich für alle eine Gewinnsituation zu sein. Mehrere Vereine und die Realschule bekommen moderne Sportstätten, der Traditionsverein FVB kann in ein funktionales und zugleich schickes Clubhaus ziehen, der Schäferhundverein bekommt ein genau zugeschnittenes, größeres neues Areal, es entsteht neuer Wohnraum im Ortszentrum, die Gemeindekasse macht einen Gewinn.

Das alles natürlich nur unter mehreren Prämissen. Es ist nur dann eine Win-win-Situation, wenn die Vermarktung des bisherigen Sportareals am Schrankenbuckel entsprechend erfolgreich ist, wenn die Kunstrasenplätze den künftigen Vorgaben gegen Mikroplastik-Emissionen der EU entsprechen, wenn die Erreichbarkeit des Sportplatzes für Kinder und Jugendliche auch ohne Elterntaxi gegeben ist – bei jungen Sportlern dürfte das eigentlich kein Problem sein – und wenn eine Lösung im Konflikt mit den Anwohnern des bisherigen FVB-Areals gefunden wird.

Das sind zwar einige Wenns, die auch keine Kleinigkeiten widerspiegeln, doch letztlich sind es keine unüberwindbaren Hürden. Dass sie alle erfolgreich genommen werden könnten, sollte kein Hexenwerk sein.

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