Brühl

Turnverein Wandergruppe „Dicker Zeh“ besucht den Lago Maggiore / Wunderbares Zusammentreffen von Natur und Kultur

Inseln und Gipfel ziehen in den Bann

Brühl.Es war ein kleines Jubiläum, denn schon seit 30 Jahren pflegt die Wandergruppe „Dicker Zeh“ des Turnvereins ihre Unternehmungs- und Reiselust. Und so machte sich auch diesmal eine fröhliche Gruppe auf die Reise an den Lago Maggiore. Dieses Ziel war eine landschaftliche Lage, die begeistert: Der Lago Maggiore liegt in den italienischen Regionen Piemont und der Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin.

Das Ziel der Brühler Reisegruppe war das Städtchen Maina, das am späten Nachmittag erreicht wurde. Der erste Tag des Ausflugs war geprägt durch eine interessante Busfahrt entlang des Lago Maggiore. An der Uferstraße ging es unter anderem vorbei an Stresa. Das Städtchen liegt in der Bucht, an der sich die Borromäer Inseln, also die Isola Bella, Isola Madre und Isola dei Pecatori, in einer sehr beeindruckenden Lage befinden.

Sonne, Süden, Mediterranes

Weiter führte der Weg am Ufer entlang nach Intra. Die Stadt ist zum größten Teil modern und sowohl ein Klimakurort als auch eine Industriestadt. Weiter ging es dann Richtung Oggebbio. Der Ort setzt sich aus 15 Dörfchen zusammen,von denen die meisten einen schönen Blick über den See bieten. Ein weiterer Höhepunkt war dann das nur etwa 1000 Einwohner zählende Städtchen Cannero Riviera. „Der Beiname klingt bereits wie Sonne, Süden, Mittelmeer und wie wir erfahren haben, steckt dahinter ein wahrer Kern, das Klima ist hier sehr mediterran“, berichten die Reiseteilnehmer. Glück hatten die Damen der Gruppe nach eigenem Bekunden, dass dort ein Spaziergang vorgesehen und noch Markttag war, so hatten sie Gelegenheit zum Shoppen. Tags darauf ging es mit Reisebegleitung zu den Borromäischen Inseln. Mit dem Boot setzten die Reisenden aus der Kurpfalz über zur Isola Bella.

Dort wurde der Palazzo Borromeo und seine Gärten besucht, ein Schmuckstück barocker Baukunst. Die Mitttagspause verbrachte die TVB-Gruppe auf der Nachbarinsel Isola dei Pescatori. den Abschluss des Tages in Stresa in den Straßencafés bei strahlendem Sonnenschein.

Am nächsten Morgen stand Ascona und Locarno auf dem Programm. Der Höhepunkt des Tages war die Zugfahrt von Locarno nach Domo- dosalla, eine spektakuläre Reise durch die Schweiz nach Italien. Schade, dass es ausgerechnet an diesem Tag regnete, bedauerten die Reisenden sehr. Die Bahnfahrt hat trotzdem viel Spaß gemacht, heißt es einheitlich.

Interessante Inselwelten

Am Mittwoch folgte die Fahrt an den Ortasee mit Überfahrt zur Insel San Giulio. Der See ist viel kleiner und weit weniger bekannt wie der Lago Maggiore. Wie gemalt wirkte dort die Gemeinde Orta San Giulio mit ihren schönen Bürgerhäusern. Mit dem Boot fuhren die Wanderer weiter zur Insel Giulio. Sie ist fast vollständig bebaut und das religiöse Herz des Casiogebietes und war schon immer Ziel für Reisende in den Süden und für Wallfahrer.

Den sechsten Tag verbrachten die Urlauber mit Reiseleitung in Como und Lugano und am Ende des Tages ging es beladen mit vielen Eindrücken zurück ins Hotel.

Mit öffentlichen Verkehrsmittel fuhren die TV-Mitglieder abschließend nach Stresa zum Markt. Dort bestand erneut die Möglichkeit zum Shoppen und den Ort zu erkunden. Am Samstag hieß es, Abschied zu nehmen von einem angenehmen Urlaubsdomizil. zg

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