Brühl

Kabarett Felix Oliver Schepp stellt in der Villa Meixner sein zweites Soloprogramm vor

Ist das Gehirn womöglich überhitzt?

Archivartikel

Brühl.Der wunderbar hilfreiche Satz fällt ziemlich oft: „Du denkst zu viel“. Er kann da auch ein Lied von singen: Felix Oliver Schepp. Er tritt am Donnerstag, 27. September, um 20 Uhr in der Villa Meixner auf. Schepp fordert unter dem Titel „Hirnklopfen – Kopfnusslieder und Herzensangelegenheiten“ dazu auf, dennoch häufiger den Kopf einzuschalten. Mit seinen schrägen Liedern und seinen skurril-poetischen „Scheppsons“ macht er sich auf die Suche nach dem richtigen Maß.

Schepp, geboren 1983, wirkte schon im Alter von zehn Jahren bei Opernproduktionen in ganz Deutschland mit. Nach seinem Studium in München spielte er an Theatern und Schauspielhäusern in Süddeutschland. Der Künstler lebt in Hamburg und ist Ensemblemitglied auf der dortigen schwimmenden Bühne „Das Schiff“. Bei seinen Ausflügen auf Kabarett-Parkett spielt das Publikum immer eine große Rolle – es wird stets einbezogen in sein Spiel.

In seinem zweiten Soloprogramm zwischen Chanson und Musikkabarett nimmt er sich zwei Privilegien vor, die in dieser Ausprägung wohl nur dem Homo Sapiens gegeben sind: den Verstand und das Gefühl. So fragt er sich, ob das Gehirn womöglich überhitzt sei durch die rund 20 000 Entscheidungen, die der Mensch täglich treffen müsse – Tendenz steigend durch noch mehr Möglichkeiten wie Zunge spalten oder Apfelsaft-Geburt. ras/zg

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