Brühl

Jugendkunstschule Für zwei Sommerprojekte gibt es noch freie Plätze / Corona-Vorgaben werden weiter gelockert / Arbeiten mit Emaille und Ytongsteinen

Junge Kreative schaffen einzigartige Schmuckobjekte und Puzzleteile

Brühl.Die bisher gültige Corona-Verordnung für Musik- und Jugendkunstschulen war durch eine Vielzahl von verschiedenen Regelungen geprägt. Im Zuge der neuen landesweiten Verordnung, die ab Mittwoch, 1. Juli, gilt, wird auch die Verordnung für diese Einrichtungen angepasst. Sie enthält wesentliche Vereinfachungen und Lockerungen.

„Da diese Regelungen wegfallen, ist es desto wichtiger, dass die Lockerungen von weiteren Maßnahmen des Infektionsschutzes begleitet werden“, heißt es aus dem Kultusministerium dazu. So ist es beispielsweise notwendig, dass eine verantwortliche Person für ein Angebot benannt wird und Teilnehmerlisten geführt werden, um im Falle einer Infektion die Kontaktketten nachverfolgen zu können. Auch die Hygienevorschriften seien zu beachten.

Die jungen Kreativen der Hufeisengemeinde haben offensichtlich nur darauf gewartet, endlich in der Jugendkunstschule loszulegen. Von den drei Kursen, die in diesem Sommer angeboten werden, ist bereits der erste komplett ausgebucht, heißt es aus dem Rathaus.

In diesem besonders begehrten Kurs Anfang Juli geht es darum, in die Welt der Farbe einzutauchen. Und so bietet die Jugendkunstschule für dieses Angebot derzeit keine Teilnahmemöglichkeit mehr an.

Freie Plätze – allerdings sehr wenige – gibt es derzeit noch beim zweiten Kurs „Das gibt’s nur einmal“. Unter diesem Titel startet die Jugendkunstschule an den ersten beiden Tagen der Sommerferien Ende Juli weiter durch. Bei diesem Projekt will Kursleiterin Andrea Tewes mit Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren das klassische Handwerk des Emaillierens neu entdecken.

Gemeinsam soll am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli, eine eigene Schmuckkollektion entworfen werden. Dazu werden Kupferplatten, -formen und Münzen mit einem speziellen Farbpulver bestreut, mit Bruchemail verziert und anschließend bei rund 900 Grad Celsius gebrannt. „So entstehen faszinierend schimmernde Anhänger und Broschen – jedes Stück ist ein Unikat“, gerät Tewes ins Schwärmen. Der Kurs findet an den beiden Tagen jeweils von 9 bis 12 Uhr im Mehrzweckraum unter dem Hallenbad statt. Teilnehmen können maximal zehn Kinder.

Und es gibt einen weiteren Kurs der Jugendkunstschule in den Sommerferien. „Wenn Puzzleteile stehen können“ – dann kann es eigentlich nur auf Andrea Tewes hinweisen, denn die freischaffende Künstlerin und Leiterin der Jugendkunstschule ist immer für eine Überraschung gut. Inspiriert durch kleine Puzzleteile entwerfen die Teilnehmer des Kurses von Montag, 7. September, bis Freitag, 11. September, in einem speziellen Kurs Skulpturen aus Ytong. Mit Nase, Augen, Mund und bunter Farbe versehen, sollen diese zu witzigen Werken ausgestaltet werden.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt die Jugendkunstschule den Kindern, sich frühzeitig anzumelden und nicht das Ende der Frist – eine Woche vor Kursbeginn – abzuwarten. Die Kursgebühr beträgt 35 Euro pro Kind – inklusive der Materialien. Bei teilnehmenden Geschwistern zahlt nur eines den vollen Preis, die weiteren Geschwister erhalten jeweils eine Ermäßigung von 25 Prozent. ras

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