Brühl

Ferienprogramm Jungen und Mädchen fahren mit den „Rohrhöfer Göggeln“ zum Hockenheimring / Boliden sind die Renner im Programm

Kinder gewinnen Einblicke in Arbeit des Rettungsdienstes

Brühl.Als Beitrag zum Ferienprogramm die „Rohrhöfer Göggel“ ging es mit 18 Kindern in das Motodrom in Hockenheim. Um 10 Uhr startete ein Reisebus vom Schwimmbad aus in einen interessanten und ereignisreichen Tag.

Die erste Station war das Rennsport-Museum, dort hörte man einiges über die Geschichte des Hockenheim-Rings und über den Motorsport allgemein. Natürlich waren die Rennboliden von Formel 1 bis 3, die Sportwagen der DTM und die Motorräder aller Klassen viel bestaunte und auch fotografierte Objekte. Dann ging es weiter auf die Südtribüne, von wo man einen weiten Blick über die Rennstrecke hat. Auf dem Ring fuhren private Fahrzeuge aller Art und im Abstand von jeweils 20 Minuten auch Motorräder.

Die nächste Station war das Siegertreppchen auf dem auch schon alle Formel-1-Sieger ganz oben standen. Ein Blick auf das „Allerheiligste“ war der Besuch in der Leitstelle, dort werden alle Rennen überwacht und man konnte auf einer Vielzahl von Monitoren den gesamten Ring in den einzelnen Streckenabschnitten überblicken.

In der Boxengasse konnten dann noch einige weitere McLaren-Sportwagen besichtigt werden, bevor dann alle den Blick aus der VIP-Lounge im eindrucksvollen Baden-Württemberg Tower genießen durften.

Einsatz wird plötzlich Realität

Nach dem Mittagessen im „Medical-Center“ übernahm „Göggel“-Senator Peter Orth, der im medizinischen Bereich dort Leiter ist, die Besuchsgruppe. Ein Unfall auf der Rennstrecke führte dazu, dass ein Rettungshubschrauber direkt am Medical-Center landete und der Verletzte eingeladen und ins Krankenhaus geflogen wurde. Die gesamte Arbeit des Rettungsdienstes wurde anschaulich erklärt, die Ferienkinder wurden am Rande in einem nicht benötigten Notarztwagen über alles Wichtige informiert.

Der eine oder andere wurde dann auch übungsmäßig „erstversorgt“ und durfte mit einem Verband nach Hause fahren. Zum Schluss fuhren alle noch mit dem Einsatzwagen über die Rettungsgasse, um den kompletten Hockenheim-Ring kennenzulernen. zg

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