Brühl

Tennisclub Mit der richtigen Vorbereitung zeigen auch die Anfänger auf dem Platz gute Leistungen

Kinder lassen die gelben Filzkugeln sausen

Brühl.Ausnahmsweise hatte der Tennisclub beim Ferienprogramm diesmal wettermäßig den Kontrast zu den Vorjahren. So hatten die Verantwortlichen wegen der Wetterlage Bedenken, ob dieser Tag auf der Tennisanlage im Rennerswald überhaupt stattfinden könnte.

Doch Gastgeber und Gäste hatten Glück – es war zwar nicht besonders warm, es war auch nicht besonders sonnig, aber der Regen verschonte die Veranstaltung auf dem roten Sand. So konnten sich vormittags und nachmittags jeweils 20 Kinder im Alter zwischen sechs und 16 Jahren auf dem Tennisplatz vergnügen.

Gleich zur Begrüßung der jungen Gäste bekam jedes Kind eine Flasche Wasser mit auf den Platz und trotz kühler Temperaturen achteten die Trainer darauf, dass die Jungen und Mädchen auch entsprechende Trinkpausen einlegten.

Nach einem kleinen Aufwärmprogramm und ein paar Dehnübungen, durften die Kinder zum Schläger greifen. Natürlich wollten sie auch gleich richtig loslegen. „Von außen sieht Tennisspielen doch so einfach aus“, meinte ein Junge, musste aber direkt einräumen, dass es gar nicht so leicht sei, den kleinen gelben Ball so zu treffen, dass er übers Netz fliegt und nicht sonst wohin.

Ein Schritt nach dem anderen

Deshalb machten die Trainer des Tennisclubs mit den Kindern zunächst einfache spielerische Übungen zur Hand- und Augenkoordination sowie zum Ballgefühl. Erst im nächsten Schritt wurden dann die langersehnten Übungen gemacht, bei denen es darum ging, den Ball so zu treffen, dass er über das Netz fliegt und an der richtigen Stelle wieder den Boden berührt. Einige Kinder mit Vorerfahrungen, sei es privater Art oder von den vergangenen Jahren beim Ferienspaß auf der Anlage beziehungsweise durch die Schulkooperation, hatten schnell richtig tolle Erfolgserlebnisse.

So vergingen die Stunden auf dem Platz wie im Fluge und am Ende hätten einige Kinder gerne unendlich weitergespielt, weil ihre Bälle „jetzt so schön übers Netz flogen“, wie es ein Mädchen nicht ohne Stolz formulierte.

Schließlich gab es am Vormittag als Abschluss für jedes Kind Pizzastücke. Am Nachmittag gab es stattdessen Obst und Müsliriegel. Dank der perfekten Organisation von Sonja Trump und Ute Müller-Wolfangel verlief der Tag stressfrei. Ein Dank ging auch an alle Clubmitglieder, die das Training auf den Plätzen übernommen hatten. umw

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