Brühl

Kolpingfamilie Dr. Ralf Göck berichtet über neue Entwicklungen

Kinderbetreuung und Sportpark Süd als Prioritäten

Brühl.Zahlreiche Bürger waren der Einladung der Kolpingfamilie gefolgt, die Bürgermeister Dr. Ralf Göck gebeten hatte, über die Gemeinde und die Metropolregion zu referieren. Die Anwesenden erfuhren sozusagen aus erster Hand Wichtiges und Interessantes.

In der Gemeinde, erläuterte der Bürgermeister, gebe es derzeit zwei Schwerpunkte: die Kinderbetreuung und den Sportpark Süd, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine wichtige Aufgabe bestehe dementsprechend in der Schaffung von noch mehr Kinderbetreuungsplätzen. Diese wurden von 480 auf 580 erhöht, dennoch bestehe eine Warteliste. Hierbei spiele natürlich die wachsende Einwohnerzahl insbesondere durch die neuen Wohngebiete eine große Rolle. Die Einwohnerzahl betrug im Herbst 2018 annähernd 14 500 Bürger.

Dazu, fuhr Dr. Göck fort, kommen andere Herausforderungen auf die Gemeinde zu wie beispielsweise das Kinderbildungszentrum an der Schillerschule, das den Top-Vorhaben zuzuordnen ist.

Ein bedeutendes Projekt ist auch der Sportpark Süd. Kürzlich wurden der Investor für die Wohnbebauung und sein Modell für die Bebauung vom Gemeinderat ausgewählt. Nun wird ein Bebauungsplan erarbeitet. Die Bedenken hinsichtlich der Kosten für den Sportpark Süd konnte der Bürgermeister zerstreuen, heißt es in der Mitteilung der Kolpingfamilie weiter. Diese würden aus dem Verkaufserlös des bisherigen Sport-areals am Schrankenbuckel gedeckt.

Nicht höher als Bestandsgebäude

Im Übrigen werde bei dessen Bebauung auch darauf geachtet, dass kein neues Gebäude dort höher ist als der Bestand in der Umgebung. Dem Bedarf an Kfz-Stellplätzen werde durch vier Tiefgaragen mit einer Kapazität von jeweils 100 bis 120 Stellplätzen Rechnung getragen.

Der weitere Teil des Abends befasste sich mit dem Thema Metropolregion Rhein-Neckar. Dr. Ralf Göck ist stellvertretender Vorsitzender des Planungsausschusses. Dort werden insbesondere bundesländer- und regionenüberschneidende Themen behandelt.

Auch andere Dinge wie Lärmbekämpfung, Geschwindigkeitsbeschränkung und vor allem die Förderung der Neugestaltung von Wohnraum beispielsweise im Schatten der Schutzengelkirche sprach der Referent an. Danach hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen, heißt es abschließend. zg

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