Brühl

Seelsorgeeinheit Gottesdienstbesucher müssen mit weitem Abstand zueinander sitzen / Klare Vorgaben fürs Abendmahl

Kirchengemeinden verschärfen die Hygieneregeln weiter

Archivartikel

Brühl/Ketsch.„Die Kirche weiß sich verpflichtet, die Gesundheit aller zu schützen, die einen Gottesdienst mitfeiern“, zitieren Pfarrer Erwin Bertsch und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marianne Faulhaber in einer gemeinsamen Pressemitteilung aus einem Schreiben von Erzbischof Stephan Burger zur aktuellen Corona-Situation, „deshalb sind Gottesdienste so zu gestalten, dass die Gefahr einer Ansteckung auszuschließen ist“. Aus diesem Grund passt die katholische Seelsorgeeinheit ihre Schutzmaßnahmen entsprechend bei den Feiern der Gottesdienste in Brühl, Rohrhof und Ketsch an.

Die Dokumentation der Gottesdienstbesucher mit Name, Vorname, Anschrift oder Telefonnummer findet bereits seit zwei Wochen Anwendung. Dazu liegen in den Kirchenbänken an gekennzeichneten Plätzen Meldezettel aus, die möglichst mit eigenem Stift ausgefüllt werden sollen, heißt es in der Presseerklärung weiter.

Maske die ganze Zeit über tragen

Das Tragen einer Nase-Mund-Bedeckung werde auf die gesamte Zeit des Gottesdienstes ausgeweitet. Um das Geschehen in der Kirche übersichtlicher zu gestalten, werden die Gottesdienstbesucher von den Verantwortlichen gebeten, nur noch die Plätze an den Bankenden einzunehmen. Ehepaare oder Familien können jedoch in einer Bank Platz nehmen. Die Kommunion werde an den Platz gebracht, damit so wenig Bewegung wie möglich notwendig sei, erklären Bertsch und Faulhaber. Säßen mehrere Personen an einem Bankende, so könne die erste und notfalls auch die zweite Person einen Schritt aus der Bank machen, so dass der Kommunionspender alle erreichen könne. Dabei gelte es natürlich, die Abstände einzuhalten.

„Die Beachtung der Laufrichtung beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie Handdesinfektion sollten mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden sein“, betonen die beiden Vertreter der Kirchengemeinde.

„Glaube lebt von Gemeinschaft und Begegnung – mögen die Gläubigen in der Kirchengemeinde diese Maßnahmen mittragen und weiterhin den Weg in die Gotteshäuser nehmen“, so die Hoffnung von Pfarrer Bertsch und seinem Team.

Pfarrbüros nicht aufsuchen

Wegen der Corona-bedingten Kontakteinschränkungen wird seitens der Kirchengemeinde auch gebeten, von einem Besuch der Pfarrbüros abzusehen, wenn dies nicht unbedingt notwendig sei. In solchen dringenden Fällen sollten die jeweiligen Pfarrbüros erst nach vorheriger telefonischer Anmeldung aufgesucht werden.

Weniger drängende Anliegen sollten möglichst ohne direkten persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern des Pfarrbüros Brühl, Telefon 06202/7 60 18 20, und des Pfarrbüros Ketsch, Telefon 06202/7601840, abgeklärt werden. mf/ras

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