Brühl

VdK Zahlreiche Gäste besuchen die Muttertagsfeier / Helma Gerber nimmt das Glück unter die Lupe

„Liebe Mama, freue dich“

BRÜHL.Auch in diesem Jahr erfreute sich die Muttertagsfeier des VdK-Sozialverbandes im „Sportpavillon” großer Beliebtheit: „Der Saal platzt aus allen Nähten,” stellte Vorsitzende Anni Körber fest und hieß unter den Gästen auch befreundete Nachbarvereine willkommen. Alleinunterhalter Theo Buchholz aus Brühl begleitete die Feier musikalisch. Helmut Baumbusch überbrachte Grüße vom VdK-Kreisverband Mannheim Land.

Bürgermeister Dr. Göck lobte das Zusammengehörigkeitsgefühl im VdK und informierte, dass auf diesem Gelände wieder ein Begegnungsraum für größere Veranstaltung geplant sei. Allen Müttern aus Brühl und Rohrhof wünschte der Rathauschef alles Gute zum Muttertag. 38 Kinder vom Sonnenschein-Hort unter Leitung von Anne Fonje und ihrem Erzieherinnenteam erfreuten die Gäste mit wunderschönen Beiträgen auf der Bühne und Tim führte als Moderator gekonnt durch das Programm. Die erste Gruppe führte einen bezaubernden Tüchertanz vor. Die folgenden Theaterfüchse hatten liebe Sprüche zum Muttertag mitgebracht, wie „Als ich geboren wurde, warst du schon da, danke Mama!” Yasemin sagte: „Liebe Mama, freue dich, denn zum Glück hast du ja mich. Dieser Tag wär´ ohne mich gar kein Muttertag für dich.” Valeria fügte hinzu: „Weil du die beste Mutter bist, schenk´ ich dir Schokolade. Und wenn du sie alleine isst, dann finde ich es schade.” Die Kinder wurden mit viel Applaus belohnt – und Süßigkeiten gab es noch dazu.

Anschließend hatte die Ketscher Theatergruppe die Lacher auf ihrer Seite. Beim Computerkurs für Rentner mäkelte Anfänger Roland herum, er kenne sich mit dem neumodischen Kasten nicht aus. Anfängerin Karin hielt von „E-Mil” nicht viel, ihr Freund heiße Klaus, und ihr wäre „Klaus-Mail” viel lieber. Als nächsten Schritt forderte Elvira das Öffnen des „Browsers“. „Ich habe vorhin schon geduscht,” kam prompt von Karin als Antwort und: Surfen im Internet sei ihr nicht möglich, denn sie habe den Badeanzug nicht dabei. Roland sollte sich mit der Suchmaschine über Neues aus aller Welt informieren, aber „da sehe ich lieber die Tagesschau oder lese die Schwetzinger Zeitung“.

Damals im Sudetenland . . .

Emmi Form erinnerte sich an den Muttertag vor 80 Jahren im Sudetenland. Als Kinder schlichen sie in aller Früh zur Wiese am Waldrand und pflückten Schlüsselblumen. Stolz überreichten sie der Mutter den Strauß und ein Gedicht gehörte auch dazu. Helma Gerber hatte sich Gedanken über das Thema Glück gemacht. Es sei nicht selten, könne sich auch im Alltag zeigen, aber man muss es nur erkennen: beispielsweise ein Lachen, ein Tag ohne Sorgen, aber auch Regen oder Sonne sowie Ruhe, Wärme und die tröstende Hand eines Freundes.

Im nächsten Sketch meldete sich Karin bei Moderatorin Elvira, weil sich als Quizteilnehmerin „überall” gut auskenne. Sie stellte sich als Frau Küpper vor und komme aus einem Dorf namens Düsseldorf. Am Nationaltheater verteilt sie Rollen, hauptsächlich in der Damentoilette. Der Arzt habe ihr Luftveränderung empfohlen, und fortan sei sie für das Herrenklo zuständig.

Abschließend stimmte Theo Buchholz am Keyboard Lieder zum Mitsingen an und somit hatte der VdK Sozialverband den zahlreichen Gästen einen unterhaltsamen Muttertag beschert.

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