Brühl

Rathausgalerie Fotoclub der Partnergemeinde Weixdorf stellt seine Arbeiten aus / Aufnahmen sollen Geschichten erzählen

Mehr als ein Widerschein der Realität

Archivartikel

Brühl.Sie gehören inzwischen fest ins herbstliche Kulturprogramm der Hufeisengemeinde und bilden eine verlässliche Brücke zwischen Brühl und Weixdorf. Vor 25 Jahren, im März 1994, bekam der Fotoclub Reflex erstmals die Möglichkeit, im Brühler Rathaus seine Fotos zu präsentieren. Seitdem stellen die Aktiven des Fotoclubs Reflex aus der sächsischen Partnergemeinde alle zwei Jahre ihre kreativen Arbeiten in den Fluren des Rathauses aus.

„Es ist zum schönen Brauch geworden, dass wir im Brühler Rathaus unsere Fotos präsentieren“, betont auch die Vorsitzende des Fotografenzirkels, Birgit Petrasek. Im vergangenen Jahr feierte der Fotoclub Reflex sein 30-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gab es eine Ausstellung im Bahnhof Dresden-Neustadt.

Bilder aus drei Jahrzehnten

Gezeigt wurden Fotos aus den Zeiten der digitalen Fotografie. „Nach Brühl bringen wir die besten 50 aus den vergangenen drei Jahren mit“, verrät Petrasek. Unter anderem sind dabei auch Bilder von der 25-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft von Brühl und Weixdorf zu sehen. Christian Scholz, früherer Leiter des Fotoclubs und inzwischen Landesvorsitzender des Deutschen Verbandes für Fotografie in Sachsen, formulierte 1988 die Ideale des Clubs. Demnach geht es den Mitgliedern um das Lernen und den Umgang mit der fotografischen Praxis. Sie stehe im Vordergrund der gemeinsamen Reflex-Arbeit.

„Viele Stunden unserer Freizeit verbringen wir gemeinsam, um unsere fotografischen Interessen besser verwirklichen zu können. Unsere Aufmerksamkeit gilt glücklichen und traurigen Momenten des Lebens, der Ausstrahlung der Menschen sowie der Vielfalt der Natur“, betont der Fotograf, der am Samstag, 28. September, ab 11 Uhr zusammen mit der Reflex-Vorsitzenden Petrasek in die Ausstellung im Rathaus einführen wird.

Diese besonderen Momente im Bild festzuhalten, anderen damit Freude zu bringen oder auch zum Nachdenken anzuregen, ist für die Mitglieder des Vereins demnach ein schöner, fordernder Ausgleich, erklärt Scholz.

Preisgekrönte Exponate

„Dabei sind wir für Interesse, Kritik und Teilnahme unserer Arbeit dankbar, denn dadurch lernen wir besser zu fotografieren und mit den Bildern zu arbeiten“, betont Scholz. Welchen Erfolg diese Zusammenarbeit von Fotografen und Betrachtern – auch aus der Kurpfalz – gebracht hat, beweisen die teilweise preisgekrönten Aufnahmen ein ums andere Mal.

Es ist nicht nur ein Reflex, ein zurückgeworfener Widerschein von Menschen, Landschaften und Architektur. Es sind vielmehr Geschichten, die diese Bilder der Weixdorfer erzählen. ras

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