Brühl

Festhalle Bürgerinitiative „Aufbruch 2016“, „Initiative an der Basis“ und „Werte Union“ laden ein

Migrationspolitik soll auf den Prüfstand

Brühl.Auf Einladung der Bürgerinitiative „Aufbruch 2016“ gestalten „Initiative an der Basis“ und „Werte Union“ am Dienstag, 17. September, um 19 Uhr in der Festhalle eine Gesprächsrunde zum Thema „Neuorientierung in der Migrationspolitik“.

„Initiative an der Basis“ ist eine bundesweite Vereinigung von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Migranten zusammenarbeiten. Die Gründer kommen aus unterschiedlichen Berufen, „gemeinsam ist ihnen, dass sie die aus einer verfehlten Migrationspolitik resultierenden Missstände nicht länger hinnehmen wollen“, heißt es in der Einladung.

In ihren bundesweiten Aufrufen „beschreiben sie ein erschreckendes Bild von schlichtweg überforderten Trägern und Ämtern, von fehlenden Ansprechpartnern bei Sicherheitsbehörden, von physischer und psychischer Gewalt gegen Frauen, von muslimischem Herrschaftsansprüchen, von Diskriminierung gegenüber ,Ungläubigen’ und von patriarchalisch-religiösem Geschlechterverständnis“, heißt es weiter.

Zahlreiche Referenten zu Gast

In Brühl werden Kian Kermaschanim, Fabian Pöhler, Katja Schneidt, Christiane Soler, Rebecca Sommer und Dr. Ileana Vogel über ihre Basiserfahrungen mit Migranten berichten. „Darüber hinaus werden sie sich mit dem Islam – eine Gefahr für Europa? – der Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Asylpolitik sowie dem umstrittenen UN-Migrationspakt auseinandersetzen.“

Die „Werte Union“, die Vereinigung wertbewusster Konservativer in der CDU, wird in der Gesprächsrunde vertreten durch ihren Vorsitzenden Alexander Mitsch und durch Professor Dr. Fritz Söllner, „der im Weiter- so in der Migrationspolitik den Untergang des Sozialstaats vorgezeichnet findet“, führt die Einladung weiter aus. Ihr prominentestes Mitglied ist Dr. Hans-Georg Maaßen, der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Alle Teilnehmer der Gesprächsrunde seien daran interessiert, Fragen der Zuhörer zu beantworten und auf abweichende Meinungen einzugehen, heißt es schließlich. Vielfalt in der Diskussion sei schließlich ein Markenzeichen der Bürgerinitiative „Aufbruch 2016“. Die Bevölkerung ist eingeladen, der Eintritt ist frei, dennoch bittet der Veranstalter um eine Spende. zg

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