Brühl

Ehejubiläen Katholische Gemeinde würdigt das Bekenntnis der Paare zueinander / In diesem Miteinander werde Gottes Liebe sichtbar

„Mit guten und weniger guten Eigenschaften annehmen“

Brühl/Ketsch.Einen Gottesdienst, bei dem besonders die Ehepaare eingeladen waren, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum von 50, 60 oder 65 Jahren feiern, beging die katholische Kirchengemeinde jeweils in der Brühler Schutzengelkirche und in St. Sebastian in Ketsch. Insgesamt 1260 Ehejahren wurde auf diese Weise gemeinsam gedacht.

Zu den Jubilaren gehörten mit 65 Jahren Karl und Theresia Uhrig sowie Otto und Elisabeth Hemmerich. 60 gemeinsame Jahre feierten Anton und Gisela Bätz, Helmut und Annemarie Göck, Hans und Adelheid Hartmann, Alfred und Marianne Zund, Heinrich und Margarethe Eppel, Johann und Anna Trachta, Helmut und Helene Kaufmann, Werner und Doris Schreiner, Werner und Inge Kiefer, Walter und Gerlinde Pister sowie Wilhlem und Gisela Budeus.

Auf 50 Jahren in trauter Zweisamkeit blicken Roland und Hildegund Brucker, Claus und Helga Brucker, Jürgen und Gerda Gaisbauer, Wilhelm und Ruth Holl, Helmut und Mechthild Mehrer, Kurt und Magdalena Schwab, Norbert und Doris Schmitz, Hermann und Renate Flörchinger, Manfred und Thea Lang, Kurt und Ursula Berhalter, Klaus und Brigitte Wolger, Kurt und Magdalena Schwab, Franz und Rosalinde Ott, Armin und Margret Hoppe, Detlev und Rosemarie Lorentz, Hansrolf und Helga Geschwill, Helmut und Brunhilde Oehler, Rolf und Lieselotte Triebskorn sowie Gerhard und Christel Hemmerich zurück.

„Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe“, diesen Satz aus dem Johannes-Evangelium stellte Pfarrer Erwin Bertsch seiner Predigt voran. Die Liebe, um die es da gehe, sei die zentrale Aussage der frohen Botschaft. Sie gipfele in der Aussage, die Johannes an anderer Stelle mache, dass Gott selbst die Liebe sei. „Wenn Gott die Liebe ist, dann sagt er Ja zu mir. Nicht auf Probe, nicht auf Zeit, nicht auf Zusehen und Wohlverhalten, sondern unwiderruflich, bedingungslos unüberbietbar. Er nimmt mich in seiner Liebe so an, wie ich bin“, betonte Bertsch.

Die Frohe Botschaft von der Liebe Gottes solle in der Liebe von Mann und Frau in der Ehe sakramental, also zeichenhaft sichtbar werden, lebendige menschliche Gestalt annehmen. „Christlich-sakramentale Ehe ist nicht nur verbindende Liebe zwischen Mann und Frau, sondern ist darin auch lebendige Verbindung mit Gott selbst“, unterstrich der Pfarrer. Die Liebe Gottes sei zwischen ihnen, wenn sie den anderen jeden Tag so annehmen, wie er ist mit seinen guten und weniger guten Eigenschaften. ras

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