Brühl

Rheinauen Nutzung führt oft zu Interessenskonflikten

Miteinander verbessern

Archivartikel

Brühl.Die Rheinauen bei Brühl sind wertvolle Natur- und Kulturlandschaften und bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: Sie sind ein beliebtes Naherholungsgebiet im Ballungsraum Rhein-Neckar, in dem man mit und ohne Hund spazieren geht, joggt und mit dem Rad oder dem Pferd unterwegs ist, an den Baggerseen angelt und im Altrhein paddelt. Sie sind mit ihrem Mosaik aus Wiesen, Auwäldern, Feldgehölzen, Uferbereichen und offenen Wasserflächen Heimat für eine Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen, heißt es in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung.

Ihre Nutzung ist wegen des Natur- und Landschaftsschutzes teilweise eingeschränkt. Sie werden seit alters her landwirtschaftlich genutzt, wodurch diese reizvolle und abwechslungs- und artenreiche Landschaft erst entstanden ist.

Interessierte sind eingeladen

Die vielfältige Nutzung des Gebiets führt unweigerlich auch zu Interessenskonflikten unter den Nutzern. Naturschützer, Landwirte, Jäger, Angler, Reiter, Spaziergänger und Hundebesitzer sind oft unterschiedlicher Meinung, wenn es darum geht, wie man sich in den Rheinauen verhalten sollte. Die Gemeindeverwaltung erklärt, sie wolle, dass alle Gruppen, die in den Rheinauen unterwegs sind, diese in gutem Miteinander nutzen können. Sie lädt daher alle Bürger zu einem Treffen ein, an dem die unterschiedlichen Interessen erläutert und Wahrnehmungen ausgetauscht werden. Dieses öffentliche Treffen findet am Donnerstag, 4. Oktober, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt. zg

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