Brühl

Werkstatt-Atelier Gisela Baumann, Ina Sudano und Gisela Schröter zeigen in einer Gemeinschaftspräsentation Malerei und Objektkunst

Natur als Grundlage ihrer Kunstwerke

Brühl/Schwetzingen.„Für mich ist die Natur Lehrer, Architekt und Impulsgeber. Aus ihr schöpfe ich meine Ideen, sie zeigt mir Gesetzmäßigkeiten, Lebensprozesse und Schönheit. Aus diesen Informationen entwickle und gestalte ich meine Arbeiten“, sagt Gisela Baumann. Sie wolle auf die Natur aufmerksam machen und zeigen, wie wertvoll und sinngebend sie für die Menschen sei.

Zum zweiten Mal lädt die Objektkünstlerin zusammen mit Malerin Ina Sudano vom Kunstkarussell nun in ihr Werkstatt-Atelier im früheren Blumenladen „Botanico“ in der Rheinauer Straße 21 ein. Am Sonntag, 18. November, öffnet sie das Atelier von 15 bis 18 Uhr. Weitere Öffnungstage der Verkaufsausstellung sind Sonntag, 25. November (15 bis 18 Uhr), und Donnerstag, 29. November (17 bis 21 Uhr).

Mit dabei ist diesmal eine Gastkünstlerin: Gisela Schröter hat etwa zehn Jahre lang in der Toskana gelebt und fertigt Skulpturen aus Treibholz aus dem Mittelmeer und aus Olivenholz, das sie wegen der wunderbaren Maserung liebt. Sie mag es, Stücken von Schwemmholz mit Hilfe von weggeworfenen Metallstücken Leben einzuhauchen. Im vergangenen Jahr war sie zu Gast bei der Premiere des Kunstkarussells in Brühl und diesmal stellt sie selbst aus.

Struktur und Farbe als Thema

Die Brühler Künstlerin Ina Sudano malt als Autodidaktin schon seit 2003 und hat schon mehrere Einzelausstellungen in ihrer Vita. So auch im Cornelienhof in Rheinau oder im Rathaushof in Brühl. Drei Mannheimer Arztpraxen zeigen derzeit ihre Werke. Die Bilder, die sie jetzt zeigt, hat sie unter den Titel „Struktur und Farbe“ gestellt, sie arbeitet gerne experimentell, fertigt auch Collagen und zeigt sich oft sehr farbenfroh in ihren Bildern.

Gisela Baumann, die ihr Werk-Atelier zur Verfügung stellt, hat ja viele Jahre lang in Schwetzingen die Florale Werkstatt an der Ecke Friedrichstraße und Carl-Theodor-Straße betrieben. Dort hat sie regelmäßig Ausstellungen gemacht – insgesamt 40 an der Zahl – und sich in 32 Jahren ihrer Tätigkeit in der Spargelstadt einen sehr guten Namen mit ihren floralen Raumgestaltungen gemacht. Pflanzliche Werkstoffe sind immer die Grundlage ihrer Objekte: „Zur Verdeutlichung setze ich dann oft gegensätzliches Material wie Plexiglas oder Metall ein. Denn meine Installationen sollen aufrütteln, um nachzudenken, aus welchem Stoff die Dinge sind“, sagt sie. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. jüg

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