Brühl

Gemeinderat 50 500 Euro werden in Wohnhaus investiert

Neue Heizung ersetzt die alten Ölöfen

Archivartikel

Brühl.Das Gemeindewohnhaus in der Friedrichstraße 26 wird derzeit mit Einzel-Ölöfen in jedem Zimmer beheizt. Das Öl muss noch mit Kannen vom Keller geholt und beim jeweiligen Verbraucher eingefüllt werden.

Das Öl haben die Mieter eigenständig bestellt und bezahlt. Mittlerweile gibt es für Reparaturarbeiten an den Ölöfen keine Fachfirmen mehr. Deshalb befasste sich der Gemeinderat mit dem Thema.

Eine Förderung kann nicht in Anspruch genommen werden, da die baulichen Maßnahmen nicht ausreichen. Für diesen Fall müsste gleich eine Photovoltaikanlage oder eine Fassadendämmung mit ausgeführt werden, teilte die Verwaltung mit. Beim Abschluss eines Biogas-Vertrages von der MVV könne einmalig 300 Euro aus einem Klimaschutzfonds ausbezahlt werden. Das Planungsbüro Schmitt & Partner aus Mauer hatte für die Verwaltung die Ausschreibungsunterlagen erstellt. Sieben Firmen bekamen die Unterlagen zugeschickt, ein Angebot lag schließlich vor.

Der Gemeinderat stimmte dann in seiner jüngsten Sitzung dem Einbau einer Heizungsanlage durch die Firma Kleczka Haustechnik aus Brühl zum Angebotspreis von 50 500 Euro zu. Die Kostenschätzung des Planungsbüros kam auf 48 500 Euro. Die Firma Kleczka Haustechnik war bereits mehrfach für die Gemeinde tätig. Die Mittel für die Maßnahme stehen im aktuellen Haushalt zur Verfügung.

Spenden angenommen

Die Gemeindeordnung Baden-Württembergs verlangt, dass die Annahme von Spenden in öffentlicher Sitzung des Gemeinderats genehmigt werden muss. Die Regelung zielt dahin, mehr Rechtssicherheit für den Spender und für die Mandatsträger zu schaffen. Es ist offenzulegen, in welcher Beziehung die Gemeinde zu dem Spender steht.

Es gab Geldspenden von örtlichen Gewerbebetrieben: Einmal 75 Euro für Backwaren für die kommunale Altenbegegnung, von einer ehemaligen Bürgerin 898 Euro für eine Friedhofsbank und von einer Firma 500 Euro für das Kinderferienprogramm.

Bei den Sachspenden stellte ein regionaler Gewerbebetrieb Desinfektionsmittel zur Verfügung und ein Unternehmen spendete Bastelmaterialien im Wert von 520 Euro für das Kinderferienprogramm. Der Gemeinderat nahm die Spenden einstimmig an. vw

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