Brühl

Hallenbad Nach der Komplettschließung der Freizeitanlagen wird Schwimmen wieder möglich

Neue Saison beginnt in Kürze

Archivartikel

Brühl.Kurz war der Badespaß der vergangenen Saison im Hallenbad. Zumindest kürzer als sonst. So hat das Bad unter normalen Umstand bis Mitte April geöffnet, diesmal wurde die Saison bereits einen Monat früher beendet, im Freibad fiel der sommerliche Betrieb gleich ganz ins Wasser. Und so waren die Schwimmfreuden rund sechs Monate lang wegen der Corona-Pandemie getrübt. Doch am Dienstag, 22. September, geht es nun wieder los: Das Hallenbad öffnet seine Pforten.

Dann ist ein Hallenbadbesuch für alle Schwimmfans wieder möglich – allerdings müssen einige Corona-Regelungen beachtet werden, erklärt Bäderleiter Patrick Berndt den Betrieb unter den Bedingungen einer Pandemie. Ein spontaner Badbesuch ist kaum möglich, denn alle Besucher müssen sich im Vorfeld über das Internet registrieren und auch online ihr Ticket erwerben.

Keine Wassergymnastik

Die Preise – so die bisherige Planung – sollen gesenkt werden, weil es zahlreiche Einschränkungen für die Badegäste gibt. So dürfen maximal 30 Personen im Hallenbad sein und jeder einzelne von ihnen hat nur ein Zeitfenster von zweieinhalb Stunden Badevergnügen. Zudem wird man keine Saison- und Jahreskarten anbieten können, bedauert Berndt, der das entsprechende Hygienekonzept zusammen mit dem zuständigen Sachbearbeiter im Rathaus, Dirk Faulhaber, und Bürgermeister Dr. Ralf Göck erarbeitet hat.

Das sieht auch geänderte Öffnungszeiten, das Tragen von Masken im Foyer und Umkleidebereich sowie die Absage von besonderen Aktivitäten – beispielsweise von der beliebten Wassergymnastik – vor.

Das 1973 eröffnete Schwimmbecken ist mit fünf 25-Meter-Bahnen, Startblöcken und einem Hubboden ausgestattet. Seit mehreren Jahren wird die Freizeiteinrichtung nach und nach umgebaut. In diesem Sommer wurden vor allem notwendige Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. ras

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