Brühl

Schäferhundverein Beim Ferienprogramm lernen die Kinder viel über den Umgang mit Hunden / Auch Schutzdienst vorgestellt

Niemals ungefragt ein Tier streicheln

Brühl.Zahlreiche Teilnehmer besuchten im Ferienprogramm den Verein für Deutsche Schäferhunde auf ihrem Vereinsgelände am Wiesenplätz. Nach organisatorischer Einweisung und einer kurzen Begrüßung durch Thomas Walter, begab sich die 25-köpfige Gruppe unter eine schattige Baumgruppe direkt auf dem Übungsplatz, um sich als Einleitung die „zwölf goldenen Regeln“ für den Umgang mit Hunden vorstellen zu lassen.

Die jungen Besucher lernten theoretisch den Umgang mit bekannten und fremden Hunden. In der Praxis machte der siebenjährige Maximilian Krot vor, wie er die Schäferhündin „Lenny“ begrüßen würde: „Zuerst den Besitzer fragen, dann von ,Lenny’ die Hand beschnüffeln lassen und die Signale des Hundes abwarten. Wenn ,Lenny’ mit dem Schwanz wedelt, freut sie sich und ich kann sie streicheln.“

Die Teams Sina mit „Jax“, Fritz mit „Vin“, Jeannette mit „Bronco“, Melanie mit „Inola“ und Karin mit „Zeus“ führten einzelne Bausteine der Unterordnung vor, darunter das Apportieren, die Ablage, das „Vorausschicken“ und das Revieren, was die Kinder mit kräftigem Applaus honorierten.

Die Mitglieder der neuen Abteilung Rettungshunde hatten eine besondere Überraschung parat. Die Kinder konnten unter fachkundiger Anleitung der Hundeführer mit den Vierbeinern selbst einen Parcours durchlaufen, bei dem die Hunde beispielsweise durch einen Reifen springen, über eine Brücke oder im Slalom laufen sollten. Die Erfahrung, zusammen mit den Hunden zu arbeiten, machte nicht nur der Wichler „Donna“, der Spring Spaniel „Scout“ „Sky“, ein Eurasier, sowie die Labradore „Sam“ und „Fine“ riesigen Spaß, sondern auch den Teilnehmern.

Vor dem Mittagessen hatten alle Gelegenheit, sich mit dem ausgesuchten Lieblingshund fotografieren zu lassen. Vorsitzender Volker Becker demonstrierte mit dem Dobermann „Baros“, der bei den Deutschen Meisterschaften 2018 den fünften Rang belegte, die Disziplin Schutzdienst, bei der der Dobermann einen vermeintlichen Bösewicht stellen, verbellen und später an der Flucht hindern musste. Den Teilnehmern wurde vor Augen geführt, dass der Hund, der sich soeben noch liebevoll streicheln ließ, auch zubeißen kann, wenn es darauf ankommt.

Für die mittlerweile entwickelten Fotos wurde unter fachkundiger Anleitung schließlich noch ein schöner Rahmen gebastelt. zg

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