Brühl

Wassersportverein Anpaddeln führt über die Altrheinarme

Nur das Wasser bleibt eisig

Brühl.Das sonnige Wetter lockte auch die Paddler des Wassersportvereins ins Freie, denn das Anpaddeln stand an. Dem Wetter entsprechend stieg auch die Teilnehmerzahl auf rekordverdächtige 30 Paddler, die sich in Kajaks und einem Großkanadier auf dem Gewässer vor der Bootshaustreppe sammelten.

Die Freude über diese Eröffnungstour war allen anzumerken und nach der Ansprache von Wanderwart Kurt Weber ging es mit einem schallenden, dreifachen „Ahoi“ auf den Rhein. Das eisige Wasser, das bei Wellengang über das Deck schwappte, erinnerte dabei stets daran, dass es noch nicht Sommer ist.

So war der Schiffsverkehr auf dem Rhein auch überschaubar und souverän bog die große Gruppe in den Otterstädter Altrhein ein. Gemütlich plaudernd ging es über die Seen, an den Seglern vorbei, hin zum Ausstieg am anderen Ende. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung wurden alle Kajaks und auch der Großkanadier den steilen, sandigen Hang hochgeschafft, um dort die Boote mit den kleinen Bootswagen straßentauglich zu machen.

Fürs Erste nur ein kleines Stück bis zur Gaststätte „Zum Altrhein“, die wie jedes Jahr schon auf das Eintreffen der Paddler bestens vorbereitet war. Gestärkt für die lange Umtragestrecke ging es dann über die Felder bis hin zum Reffenthaler Altrhein. Die Karawane aus Boote ziehenden Paddlern sorgte wieder für neugierige Blicke und erstaunte auch eine japanische Reisegruppe. An der engen Einsatzstelle dauerte es etwas, bis alle Boote wieder im Wasser waren, aber dann ertönte der Pfiff zur Abfahrt in den Ketscher Altrhein. Dort klang der Tag im „Bootshaus“ aus. rs

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