Brühl

Schillerschule Aufträge für technische Migration sind vergeben

Regelanlage wird umgestellt

Archivartikel

Brühl.In der Schillerschule mit dem Pavillon, im Hallenbad und in der Sporthalle werden fast alle technischen Anlagen über eine gemeinsame Regelanlage gesteuert und visualisiert. Dies betrifft sämtliche Lüftungsanlagen, die Heizungssteuerungen in allen Gebäuden, die Einzelraumregelungen in den Klassenzimmern, aber auch zum Beispiel die Jalousiesteuerungen oder die Fenstermotoren in den Schulgebäuden.

Die ersten Anlagen wurden bereits im Sommer 2003 fertiggestellt und erfüllen seitdem zuverlässig ihre Aufgaben. Sämtliche Dienstleistungen für die Mess-, Steuer- und Regeltechnik sind nunmehr ausgelaufen, die Ersatzteillieferung kann nicht mehr garantiert werden. Daher ist eine Migration, das bedeutet die Umstellung von einem Betriebssystem auf ein anderes mit neuer Anwendungssoftware und neuen Daten, auf eine aktuelle Systemfamilie erforderlich. Der Gemeinderat stimmte für die Beauftragung des Ingenieurbüros Schmitt und Partner aus Mauer, die Gebäudeautomation in allen Bauabschnitten des Bildungs- und Sportzentrums durchzuführen.

Die Vergabe betrifft vor allem Hard- und Software, die Feldgeräte und Module bleiben weitgehend erhalten. In den kommenden Jahren sind im Kinderbildungs- und Sportzentrum Schillerschule verschiedene Bauvorhaben geplant, die größtenteils bereits vom Gemeinderat genehmigt worden sind. Jede dieser Maßnahmen beinhaltet auch eine Erweiterung beziehungsweise Ergänzung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

Rund 98 000 Euro zu zahlen

Die Migration sollte unbedingt vorher beziehungsweise zusammen mit diesen Maßnahmen erfolgen. Aus Gründen des zeitlich versetzten Ablaufs und der Sicherstellung von eventuellen Gewährleistungsansprüchen sollte eine gemeinsame Ausschreibung und Beauftragung für den Bereich Gebäudeautomation erfolgen, heißt es im Beschlussvorschlag. Die vorläufige Honorarberechnung für die Migration und die neue Technik beläuft sich auf rund 98 000 Euro brutto.

Hans Faulhaber (CDU) sah eine „stolze Summe“, die aber durchaus zu vertreten sei. Heidi Sennwitz (FW) meinte, mit dem Ingenieurbüro habe man einen bewährten Partner: „Die Maßnahme ist unumgänglich.“ Roland Schnepf (SPD) sah das genauso. Dr. Peter Pott (GLB) wunderte sich, dass die Technik der Gebäudeautomation schon veraltet sei. Die neue Regelanlage sollte eine längere Laufzeit haben. Das Gremium war einstimmig für die Umsetzung des zusammenhängenden Projekts in allen Bauabschnitten des Bildungs- und Sportzentrums. vw

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