Brühl

Schutzengelkirche Konzert des Don-Kosaken-Chors mit ihrem Leiter Wanja Hlibka / Wurzeln des Ensembles reichen bis 1923 zurück

Russische Kirchengesänge und Volkslieder erklingen

SBrühl.In der Schutzengelkirche wird der Don-Kosaken-Chor, der einst unter der Leitung von Serge Jaroff stand, zu Gast sein. Sein heutiger Leiter Wanja Hlibka freut sich, dass es inzwischen eine gute Tradition sei, dass dieser grandiose Chor, der bekannt ist aus unzähligen Fernsehsendungen und CD-Einspielungen, die Zuhörer in der Gemeinde stimmgewaltig mit einem weihnachtlichen Konzertprogramm in der Schutzengelkirche in den Bann ziehen will. Neue, brillante Stimmen und eine Fülle aktueller Einstudierungen sollen alle begeistern, heißt es in der Einladung. Durch eine langjährige Gastspieltätigkeit hat dieser prominente Chor überall unzählige begeisterte und treue Zuhörer. Die Konzerte sind inzwischen auch in der Hufeisengemeinde nach dem neunten Auftritt sicherlich mit dem Begriff „Kult“ zu umschreiben.

Stimmwunder aus der Taiga

Es handelt sich um ein hochkarätiges Ensemble akademisch studierter Sänger. Der künstlerische Leiter des Chores hat viele Jahre selbst als jüngster Solist im weltberühmten Chor von Serge Jaroff gesungen. Die übrigen Sänger kommen von großen osteuropäischen Opernhäusern und überraschen mit teilweise sensationellen Stimmen in einem oft überirdischen Klang ihr Publikum auf allen Stationen der Tournée.

Die stimmgewaltigen Solisten werden immer wieder als „russische Stimmwunder“ bezeichnet. Sie begeistern ihr Publikum mit ihren einmalig kraftvollen, herrlich timbrierten Stimmen und vermitteln den ganzen Zauber und auch die eigene Melancholie der russischen Musik in höchster Vollendung. Ihr außergewöhnliches Repertoire reicht von festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über die immer wieder begehrten Volksweisen bis hin zu großen, klassischen Komponisten. zg/ras

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