Brühl

Freibad Anlage wird gereinigt / Sanierung läuft nebenbei weiter / Eintrittspreise um 50 Cent angehoben / Baumfällung beschert Bademeister mehr Übersicht

Saison wird mit Frühjahrsputz eingeläutet

Archivartikel

Brühl.Es regnet. Unterm grauen Himmel sieht noch so rein gar nichts danach aus, dass man Lust bekäme einen Sprung in die Becken des Freibades zu machen, geschweige denn, auf der Wiese zu liegen. Damit man das aber auch mit Saisonstart 2018 wieder ausgiebig kann, sind zurzeit viele Arbeiter im Schwimmbad und den Gebäuden dort unterwegs. Mit Betriebsleiter Patrick Berndt machen wir einen Rundgang und schauen, was es Neues gibt, wo noch viel getan werden muss.

„Dass der Frost noch einmal zurückgekommen ist, hat uns zeitlich zurückgeworfen“, schildert Berndt gleich am Eingang. Deutlich sind die Staubschwaden zu sehen, die aus dem Damen-Sanitärbereich wabern, der Abrisslärm gesellt sich dazu. Vorgesehen war, die Bodenfliesen zu erneuern: „Aber beim Abschlagen haben wir Schäden festgestellt, die auch die Wandfliesen betreffen“, skizziert Bäderleiter Berndt den Mehraufwand. Die großen Spiegel im Eingangsbereich zur Umkleide und den Duschen sind bereits montiert. Echt aufpoliert erscheinen alle Hinweisschilder im Freibad zur neuen Saison in einheitlichem Design. Blau und Grün sind die dominierenden Farben.

Vom unteren Rand aus zieht sich ein Grünstreifen stellvertretende für die weiten grünen Flächen im Bad nach oben; getrennt durch eine schwungvolle Linie, die die erfrischende Welle des Wassers symbolisch transportiert, beginnt dort der blaue Bereich mit Schrift und „barrierefreien“ Piktogrammen. In dieser Basisausrichtung sind jetzt alle Schilder gleich ausgestattet. Die erste Tafel begrüßt direkt nach dem Eingang und ermöglicht einen allgemeinen Überblick über das Schwimmbad. „Im Kleinkinderbereich haben wir die Beschilderung erneuert“, weist Berndt darauf hin, dass rund um und am Kinderbecken nicht geraucht und gegessen werden darf.

Baum muss weichen

Mit optischen Begrenzungen wird das Areal rund um die Schwimmerbecken zusätzlich gesichert werden, betont Patrick Berndt, dass unter anderem für die bessere Sicht der große Tannenbaum an der Rutsche gefällt worden sei. Jetzt ist es möglich von jedem Standort aus das Geschehen um und auf der Rutsche sowie in den Becken im Blick zu haben. „Schade, dass auch einer der größten Bäume auf der Liegewiese gefällt werden musste“, sagt der Bäderleiter, denn der war krank. Fünf Neupflanzungen ersetzen den Schattenspender, sie werden auf der großzügigen Wiese verteilt angeordnet ins Erdreich gesetzt. Auf dem Weg direkt an die Becken zeigt Berndt, wie die Überlaufschächte aussehen, bevor sie mit einem ordentlichen Wasserstrahl freigespritzt werden – hier sammeln sich Laub und Schmutz über die betriebsfreien Monate.

Durch das niedrig stehende Wasser der Becken schimmert der Boden leicht grünlich, in Kürze wird hier das Wasser komplett abgelassen und die Becken geschrubbt: „Dann ist hier auch wieder alles klar Schiff.“ Die Sonnenschirme haben neue blaue Hüllen erhalten und einige neue Badeliegen sind angeschafft worden, verrät der Bäderleiter. Es gibt noch eine „Baustelle“, die betrifft die Technik: „Noch in diesem Jahr wollen wir darangehen und die Elektrotechnik sanieren, das Herzstück unserer Anlage stammt aus dem Jahr 1986, trotz regelmäßiger Wartung müssen wir hier einiges tun.“ Mit Hochdruck ist das Team daran, die Anlage auf die Hauptbetriebszeit vorzubereiten, die „Kassendamen“ sind ab kommender Woche auch da, dann wird auch in diesem Bereich alles startklar gemacht. Eröffnet wird die Saison am 1. Mai – wenn die Wetterprognosen gut sind, auch eine Woche früher, sagt Berndt. Die Eintrittspreise werden leicht angehoben, teilt er noch mit. Dann kostet der Eintritt 4 Euro (vorher 3,50 Euro) für Erwachsene und für Kinder 2,50 Euro (2 Euro), es wird anstelle der bekannten Zwölferkarten eine Zehnerkarte geben.

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