Brühl

Jugendkunstschule Angebote in den Sommerferien sind begehrt / Farbexperiment ist ausverkauft

Schmuckkollektion und Gasbetonwerke

Archivartikel

Brühl.Die jungen Kreativen der Hufeisengemeinde warten offensichtlich nur darauf, endlich in der Jugendkunstschule loszulegen. Von den drei Kursen, die in den Sommerferien angeboten werden, ist bereits der erste komplett ausgebucht, heißt es aus dem Rathaus.

In diesem besonders begehrten Kurs Anfang Juli geht es darum, in die Welt der Farbe einzutauchen. Und so bietet die Jugendkunstschule für dieses Angebot derzeit keine Teilnahmemöglichkeit mehr an.

Freie Plätze gibt es allerdings derzeit beim zweiten Kurs „Das gibt’s nur einmal“. Unter diesem Titel startet die Jugendkunstschule Ende Juli wieder in eine neue Saison. Bei diesem Ferienprojekt will Kursleiterin Andrea Tewes mit Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren das klassische Handwerk des Emaillierens neu entdecken.

Gemeinsam soll am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli, eine eigene Schmuckkollektion entworfen werden. Dazu werden Kupferplatten, Kupferformen und Münzen mit einem speziellen Farbpulver be-streut, mit Bruchemail verziert und anschließend bei rund 900 Grad Celsius gebrannt. „So entstehen faszinierend schimmernde Anhänger und Broschen – jedes Stück ist ein Unikat“, schwärmt Tewes. Der Kurs findet an den beiden Tagen jeweils von 9 bis 12 Uhr im Mehrzweckraum unter dem Hallenbad statt.

Werke in der Dreidimensionalität

Und es gibt inzwischen einen dritten Kurs der Jugendkunstschule in den Sommerferien. „Wenn Puzzleteile stehen können“ – dann kann es eigentlich nur auf Andrea Tewes hinweisen, denn die freischaffende Künstlerin und Leiterin der Jugendkunstschule ist immer für eine Überraschung gut. Inspiriert durch kleine Puzzleteile entwerfen die Teilnehmer des Kurses von Montag, 7. September, bis Freitag, 11. September in einem speziellen Kurs Skulpturen aus Ytong. Mit Nase, Augen, Mund und bunter Farbe versehen, werden diese zu witzigen Werken ausgestaltet werden. Und Tewes verspricht bereits jetzt einen „Wow-Effekt“ bei diesen Arbeiten.

Die Schüler dieses Kurses werden vom Kulturamt der Gemeinde darauf hingewiesen, dass es recht staubig werden kann, also sollen alle Teilnehmer eine Brille – entweder Schutz- oder Sonnenbrille – und Arbeitshandschuhe mitbringen. Ein entsprechender Mundschutz wird gestellt, heißt es in der Ankündigung weiter.

Die Kurse der Jugendkunstschule – 1991 ins Leben gerufen – sind als Ferienprojekte konzipiert und richten sich an Kinder ab sechs Jahren. Ziel ist es, die Kinder an die verschiedenen Bereiche der Kunst – wie Grafik, Malerei und Bildhauerei – heranzuführen. ras/zg

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