Brühl

Evangelische Kirche Ausflügler erkunden Konzept „Essbare Stadt“ in Andernach / Früchte und Gemüse im öffentlichen Raum

Schönheit der Natur trifft auf nachhaltigen Nutzen

Archivartikel

Brühl.Trotz der heiße Temperaturen nahmen 43 Kultur- und Naturinteressierte an der Gemeindereise der evangelischen Kirche nach Andernach teil. Vorbereitet wurde unter Federführung der stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Christa Muellerpoths.

Die kleine, rund 20 Kilometer nördlich von Koblenz gelegene Stadt Andernach ist nicht nur reich an kulturellen Schätzen, wie Bauten und Artefakten aus der Römerzeit, sondern nimmt auch in puncto Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle ein. Als eine der ersten Kommunen in Deutschland entwickelte Andernach das Konzept der „Essbaren Stadt“: anstelle von Zierpflanzen oder großen Rasenflächen, bestimmen essbare Nutzpflanzen allerorten das Bild des öffentlichen Raums. Überall laden in Beeten oder Kübeln wachsendes Obst, Gemüse oder auch Kräuter zum Pflücken und Probieren ein. Somit gewinnt man den Eindruck, die ganze Stadt wäre ein einziger bunter Garten – allerdings einer, der nicht allein zum Anschauen gedacht ist. Schönheit der Natur und nachhaltiger Nutzen gehen hier Hand in Hand.

Darauf wurde auch das Team „Grüner Gockel“ der Brühler Kirchengemeinde aufmerksam. Dort engagieren sich Menschen, die sich der Bewahrung der Schöpfung durch konsequenten Umwelt- und Ressourcenschutz verschrieben haben. Und so war schnell klar, wohin die Gemeindefahrt gehen sollte.

Nach dem Rundgang durch die pittoreske Altstadt begaben sich die Ausflügler aufs Schiff, um über den Rhein zum größten Kaltwassergeysir der Welt zu gelangen. Nach Bestaunen dieses Naturschauspiels ging es wieder heim nach Brühl. zg

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