Brühl

Heimatgeschichte Tagebuch des Soldaten Carl Pister

Schrecken des Krieges

Brühl.Mit einem neuen Buch möchte der Heimatverein in die Adventswochen starten. Anfang Dezember kommt „Carl Pister – Kriegstagebuch 1914 bis 1918“ auf den Markt. Der Vorsitzende des Vereins für Heimat und Brauchtumspflege, Dr. Volker Kronemayer, hat die auf rund 185 mit Schreibmaschine eng beschriebenen Seiten, auf denen der Brühler Soldat Pister seine Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg für die Nachwelt festgehalten hat, überarbeitet und mit zusätzlichen Informationen sowie Fotografien ergänzt. Entstanden ist ein Buch, das sehr persönlich an die Schrecken des Weltenbrandes erinnert.

Ingeborg Senn-Pister hatte den Text über viele Jahre als Familienschatz gehütet und sich vor einiger Zeit an unsere Zeitung gewandt, um Teile daraus einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Der Heimatverein wurde durch unsere Berichterstattung auf das Tagebuch aufmerksam und brachte es nun in Buchform.

Pister gelingt es, sehr menschlich und spannend aus seinem Soldatenleben zu berichten. Der spätere Brühler Bürgermeister fängt die Stimmung unter den Soldaten sehr gut ein. So entsteht ein rundes, ein erschreckendes Bild vom Leben und Sterben der Soldaten des Ersten Weltkriegs.

Das vom Verlag Regionalkultur herausgegebene Buch wird Anfang Dezember in einer kleinen Feierstunde vorgestellt. ras

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