Brühl

Pro Seniore Residenz Elisabeth Barsch feiert 100. Geburtstag / Verwandte dürfen zu Besuch kommen

„Sie ist ein positiver Mensch“

Brühl.Elisabeth Barsch hat sich gestern völlig zu Recht in der Pro Seniore Residenz feiern lassen, denn die Dame wurde 100 Jahre alt: „Das ist eine tolle Sache. Ich freue mich für sie und hoffe, dass sie noch ein paar Jahre draufpackt“, sagt der stolze Sohn Karl-Heinz Barsch.

Zu den Gratulanten gesellte sich auch Ordnungsamtsleiter Christian Stohl, der im Namen von Bürgermeister Dr. Ralf Göck die besten Wünsche überbrachte.

An ihrem Ehrentag durfte Elisbeth Barsch trotz der Corona-Pandemie bis zu zehn Gäste in einem Nebenraum mit separatem Zu- und Ausgang empfangen. Zum Kaffee kamen denn auch die Verwandten – darunter Enkelin Andrea (53) und Urenkel Lukas (18).

„Meine Mutter ist ein positiver Mensch, obwohl sie nicht viel zu lachen hatte“, sagt Sohn Karl-Heinz, der 1950 zur Welt kam. Elisabeth Barsch habe immer nach vorne geschaut, obwohl sie kriegsbedingt Schicksalsschläge wie den Verlust von Schwester und Bruder habe hinnehmen müssen.

Die Jubilärin, eine geborene Münch, lebte zunächst in Reisenbach im Odenwald und heiratete ihren Mann Karl, nachdem dieser aus der Gefangenschaft zurück war, im Jahr 1950. Die Tochter Gabriele hatte 1944 das Licht der Welt erblickt. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs hatte Elisabeth Barsch bei der Post gearbeitet, später dann ab 1960 nach dem Umzug nach Wieblingen bei der dort ansässigen Firma Diaderma Kosmetik. Über 20 Jahre sei sie dem Unternehmen treu gewesen.

2006 veränderte sich das Ehepaar Barsch schließlich nach Ketsch und bevorzugte das altersgerechte Wohnen in der Anlage in der Gassenäckerstraße. Im Februar 2014 folgte der Umzug nach Brühl ins Seniorenzentrum, wo Elisabeth Barsch ihren Mann Karl nach kurzer schwerer Krankheit verlor. mab

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