Brühl

Frauengemeinschaft Ökumene beim Weltgebetstag gelebt

Slowenien erkundet

Archivartikel

Brühl.„Kommt, alles ist bereit!“ – diese Bibelstelle des Festmahls aus dem Lukas-Evangelium bildete das Dach, unter dem der Weltgebetstag stand. Immer am ersten Freitag im März feiern Frauen rund um den Erdball in vielen Sprachen und ganz im Sinne der Ökumene einen Gottesdienst. Aus den daraus resultierenden Spenden werden Frauenprojekte weltweit unterstützt, schreibt die katholische Frauengemeinschaft.

Federführend für die Gestaltung der Gottesdienste ist jedes Jahr ein anderes Land. Diesmal wurde er von Frauen aus Slowenien vorbereitet, einem Land mit knapp zwei Millionen Einwohnern, das zu den kleinsten und auch jüngsten der Europäischen Union zählt. Parallel dazu setzt eine Künstlerin des jeweiligen Landes das Thema in Farbe um. Rezka Arnus, eine fast blinde Frau, verstand es wunderbar, Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, bildnerisch zu integrieren und sie so ins Blickfeld zu rücken.

Kulinarische Entdeckungen

Verantwortlich für die Organisation vor Ort war in diesem Jahr die katholische Frauengemeinschaft Brühl. Gemeinsam mit der kfd Rohrhof und den evangelischen Frauen wurde – ganz im ökumenischen Geist – der Weltgebetstag in der Schutzengelkirche gefeiert. Nach dem Gottesdienst leitete Gerda Gaisbauer, Vorsitzende der kfd, im Pfarrzentrum zum geselligen Teil des Abends über. Slowenien galt es nun kulinarisch zu entdecken.

Serviert wurde Bograz, eine Gulaschsuppe, Jota, ein Sauerkrauteintopf mit Hackfleisch, und als Dessert Orehova Potica, ein Hefezopf mit Nussfüllung. Auch die passenden Getränke fehlten nicht.

Für die Information zeichnete Mechthild Mehrer verantwortlich. Sie informierte sehr kenntnisreich über Land und Leute und streifte auch die politische Entwicklung Sloweniens. Eine rege Diskussion schloss diesen harmonischen Frauen-Abend ab. gkh

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