Brühl

Freibad Karin Thomas ist die 75 000. Besucherin in dieser Saison / Geschenke vom Bürgermeister

Sonne beschert Überraschung

Brühl.„So richtig sicher waren wir uns heute am Morgen noch nicht, ob wir ins Freibad gehen werden – es war noch ein bisschen zu frisch“, sagt Katrin Thomas. Glück für die 39-jährige Neubrühlerin, dass die Sonne sie doch noch überzeugen konnte, zusammen mit Töchterchen Lielle (6) die beliebte Freizeiteinrichtung aufzusuchen.

Denn kaum hatte sie das Portal durchschritten, da begrüßten sie Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Bäderchef Patrick Berndt. Immerhin ist Thomas die 75 000. Besucherin der Saison. Und dafür gab es neben einem Blumenstrauß und einem Handtuch mit einer Luftaufnahme des Freibades auch eine Saisonkarte für das kommende Jahr. Töchterchen Lielle bekam noch eine Tüte mit Süßigkeiten, immerhin hatte sie sich eigentlich auf ein Eis gefreut und musste nun wegen der kleinen Feier noch warten. „Ich bin gern hier“, verrät der Jubiläumsgast, der seit gut einem Jahr in Rohrhof wohnt. Und dann zählt sie professionell die Pluspunkte der Brühler Anlage auf: „Sehr gepflegt, ein sehr, sehr nettes Personal, super Angebote auch für größere Kinder – etwa die Rutsche – und jede Menge Schattenplätze.“ Kein Wunder, dass die junge Mutter so professionell die Vorzüge des Freibades zu benennen weiß, immerhin betreibt ihr Vater eine Freizeitanlage am Rheinauer See.

Tochter Lielle drängelt derweil weiter, sie möchte gern ins Wasser. Aber Mutter Katrin verrät zunächst, dass sie in dieser Saison noch gar nicht so oft im Brühler Freibad gewesen sei, wie sie es gern gewollt habe. Und dann erklärt auch Bäderchef Berndt, dass die Saison nicht so bombastisch gewesen sei. Zwar habe es die Hitzeperiode mit Rekordbesucherzahlen weit jenseits der 5400 Menschen gegeben, doch insgesamt sei die Saison nicht von eitel Sonnenschein geprägt gewesen. Der Mai sei nicht so gut gelaufen und auch im Juni hätten noch die aufeinanderfolgenden Tage mit vielen Sonnenstunden gefehlt. Auch die Aktionen im Becken und an dessen Rand, etwa das Meerjungfrauenschwimmen, der Rutschwettbewerb, Musik und Vorlesestunden, hätten nicht wirklich für ein großes Plus gesorgt. „Aber wir sind zufrieden und haben ja noch bis zum Sonntag, 15. September, geöffnet“, so Berndt.

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