Brühl

SPD Gemeinderäte informieren sich bei Handelskette „real“

Sorgen nicht zerstreut

Brühl.Noch zwei Immobilieninvestoren sind im Rennen um die Metro-Tochter „real“. Die Handelskette wird filetiert – dabei ist ein hoher Preis wichtigstes Argument. Bei beiden kann davon ausgegangen werden, dass sie „real“ nach dem Kauf zerschlagen. Die Sorgen der Arbeitnehmer sind alles andere als zerstreut, teilt die SPD mit.

Denn die Brühler Betriebratsvorsitzende Christiana Silio berichtete den SPD-Gemeinderats- und Kreistagskandidaten sowie dem Landtagsabgeordneten Daniel Born über die aktuelle Situation aus Arbeitnehmersicht bei „real“. Aktuell ging es um die Neuvermietung der Immobilie an Adolf Scheck, aber sie zeigte die Unterschiede zwischen dem „alten“ Verdi-Tarifvertrag und dem neuen mit einer anderen Gewerkschaft dhv abgeschlossenen Tarifvertrag auf, der niedrigere Tarifgehälter vorsehe.

Als ihr Berater war der in Ketsch wohnhafte Prof. Dr. Carsten Wirth von der Hochschule Darmstadt dabei, wo er am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften lehrt. Er warnte vor einem längeren Leerstand bei „real“, wenn sich „real“ und Neu-Mieter Adolf Scheck nicht einigen könnten, was passiert dann mit den 116 Mitarbeitern, darunter vier Auszubildende und zwölf Schwerbehinderte? Der Leerstand könne das Gebiet „Rennerswald Nord“ und die Geschäfte dort beeinträchtigen.

Landtagsabgeordneter Daniel Born und Dr. Ralf Göck sagten zu, den Kontakt mit Adolf Scheck zu suchen, um hier eine gute Lösung für die Mitarbeiter zu finden. Darin wurden beide durch die SPD-Räte Gabriele Rösch und Hans Hufnagel bestärkt. zg

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