Brühl

Klimaschutz Gemeindeverwaltung will bei der Aktion „Earth Hour“ ein Zeichen setzen / Geändertes Konzept wegen Corona

Straßenbeleuchtung bleibt aus Sicherheitsgründen an

Archivartikel

Brühl.Die Hufeisengemeinde ist wieder an der WWF-Umwelt- und Klimaschutzaktion „Earth Hour“ beteiligt und wollte eine Stunde lang die Straßenbeleuchtung abschalten, um so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Der Netzbetreiber hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass er in Zeiten der Corona-Krise den Schwerpunkt der Einsatzkräfte voll auf die Versorgungssicherheit legt und daher die Abschaltung der Straßenbeleuchtung diesmal nicht vornehmen kann.

Die aufgrund der Corona-Krise geschlossenen öffentlichen Einrichtungen löschen aber – nicht nur – am Samstag, 28. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht. Bürgermeister Dr. Ralf Göck bittet die Bürger, sich ebenfalls zu beteiligen und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen: „Die Earth Hour ist für jeden. Schalten Sie für eine Stunde zuhause das Licht aus und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!“

Für Göck ist aber klar: „Die Beteiligung an der ,Earth Hour’ ist nur ein Zeichen, viel wichtiger sind die unterschiedlichsten Maßnahmen, die die Gemeinde seit fast 20 Jahren in eigenen Gebäuden und als Unterstützung privater Maßnahmen umgesetzt hat und noch umsetzen wird.“ So habe man die kommunale Beleuchtung im Wesentlichen auf energiesparende Lampen umgestellt.

Die WWF-„Earth Hour“ findet bereits zum 14. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. zg

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