Brühl

Partnerschaft Im afrikanischen Dourtenga geht die Zusammenarbeit mit der Hufeisengemeinde weiter

Terror bringt mehr Probleme als Pandemie

Archivartikel

Brühl.Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben auch die Menschen in der Brühler Partnergemeinde Dourtenga nicht verschont, bilanziert der zuständige Förderkreis in Brühl. In ganz Burkina Faso wurden Ausgangssperren verhängt, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, Märkte, Schulen und Kindergärten geschlossen.

Erst jetzt werden Examensklassen für Prüfungsvorbereitungen wieder geöffnet und es wird erwartet, dass auch in den übrigen Klassen bald wieder unterrichtet werden kann. Wenigstens ist in Dourtenga bisher noch niemand vom Coronavirus angesteckt worden, betont der zweite Vorsitzende des Förderkreises, Klaus Krebaum.

Sorgen mache man sich Dourtenga allerdings um ungefähr 400 Flüchtlinge, darunter viele Kinder und Jugendliche. Sie gehören zu den bis zu Million Menschen, die aus den nördlichen und östlichen Grenzgebieten vor den verschiedenen terroristischen Gruppen ins Landesinnere geflohen sind.

In einem Brief aus Dourtenga an die Brühler Partner heißt es: „Die Bevölkerung, die sie aufnimmt, vereinen ihre Anstrengungen, um die Schwierigkeiten zu überwinden mit der Hoffnung, dass wieder bessere Tage kommen.“ zg/kk

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