Brühl

Klimapartnerschaft

Terrorgefahr legt Kontakt lahm

Brühl.Beim dritten Netzwerktreffen der deutschen Kommunen mit Klimapartnerschaften in Viernheim präsentierten Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Anna-Lena Schneider den aktuellen Stand des Projektes zwischen Brühl und Dourtenga in Burkina Faso (wir berichteten). Zur Abrundung des Handlungsprogramms wollte eine dreiköpfige Delegation aus der Kurpfalz eigentlich im Februar in die afrikanische Partnergemeinde reisen. Doch ein Terroranschlag im Norden von Burkina Faso machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Burkina Faso grenzt an Mali, dem derzeit instabilsten Land Westafrikas – von dort aus kommen regelmäßig Attentäter. In vielen Provinzen wurde der Ausnahmezustand erklärt – auch in der südlich gelegenen Provinz Koulpelogo, zu der Dourtenga gehört. In den Regionen, in denen der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, können die Reisemöglichkeiten eingeschränkt werden. Darüber hinaus können Ausgangssperren verhängt werden.

Reise wird nachgeholt

Obwohl die Lage in Dourtenga nach Bürgermeister Göcks Informationen nach wie vor stabil sei, hat er als Chef der Mission die geplante Reise für die Gruppe kurzfristig abgesagt: „Wir hoffen für die Menschen dort, dass sich die Lage bald im ganzen Land wieder beruhigt und dass in Dourtenga nichts Schlimmes passiert.“ Das Handlungsprogramm soll nun per E-Mail-Austausch weiterentwickelt werden. Die Reise soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, um vor Ort die Projekte zu besprechen. ras/zg

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