Brühl

CDU Im Wahlprogramm zieht die Partei Bilanz und setzt neue Ziele / Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen als Schwerpunkte

Till: Mit Weitblick die Herausforderungen meistern

Archivartikel

Brühl.„Unser über 40-seitiges Programm ist übersichtlich in die Spalten ‚gesagt’, ‚getan’ und ‚noch zu tun’ gegliedert. Beim Lesen werden Sie erkennen, dass die CDU-Gemeinderatsfraktion Wort gehalten und umgesetzt hat, was unsere Gemeinderatskandidaten 2009 und 2014 versprochen haben“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat, Michael Till, nachdem die Kandidaten das Programm einstimmig beschlossen haben. „Durch eine konstruktive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat konnten wir als größte Fraktion für alle wichtigen Anliegen Mehrheiten organisieren und somit maßgeblich dazu beitragen, Brühl zu einer zukunftsfähigen, familienfreundlichen Gemeinde weiterzuentwickeln, in der alle Generation gut leben können.“

„Auch für die bevorstehende Wahlperiode begnügen wir uns nicht mit der Formulierung von wohlklingenden aber nichtssagenden Stichpunkten, sondern legen in unserem Programm ausführlich dar, wie wir den Herausforderungen unserer Gemeinde nachhaltig und mit Weitblick begegnen wollen“, so Till. Einen Schwerpunkt legen die Christdemokraten demnach weiterhin auf den qualitativ hochwertigen Ausbau der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zu familienfreundlichen Gebühren. Neben der Realisierung des Kinderbildungszentrums Schillerschule, sollen auch die Jahnschule mit Hort und die Kindergärten weiter gestärkt werden. „ Wir wollen, dass es auch in Brühl endlich eine zentrale Platzvormerkung gibt, damit sich die Eltern nicht mehr bei jedem Kindergarten einzeln um einen Platz bewerben müssen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans Faulhaber.

Busverkehr soll ausgebaut werden

Einen hohen Stellenwert habe für die CDU die Verbesserung des Busverkehrs. Aus den Ergebnissen ihrer Nahverkehrsumfrage wurden mehrere konkrete Forderungen abgeleitet: Die Kapazitätssteigerung im Berufs- und Schülerverkehr, getaktete Anbindung an die S-Bahn, eine Schnellbusverbindung nach Heidelberg sowie zusätzliche Fahrtangebote im Spätverkehr und am Wochenende. An mehreren Stellen in ihrem Programm setzt sich die CDU für Inklusion und Barrierefreiheit ein, so auch beim Umbau der noch nicht erhöhten Bushaltestellen. „Wichtig ist uns außerdem die langfristige Sicherung des Betriebs der Kollerfähre durch das Land Baden-Württemberg“, appelliert die stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Dr. Eva Gredel.

Im Vergleich mit den 54 Städten und Gemeinden des Kreises hat Brühl mit die niedrigste Grundsteuer. Wenn es nach den Christdemokraten geht, soll das so bleiben – nicht zuletzt, weil die Jahresrechnung erneut besser aussehen wird als der Haushaltsplan: „Wir verlangen den Bürgern weiterhin nur das ab, was für eine wirtschaftliche Aufgabenerfüllung unbedingt erforderlich ist“, so der stellvertretende Vorsitzende Christian Mildenberger.

Freudig erwarten die CDU-Kandidaten in der nächsten Wahlperiode die Fertigstellung des Sportparks- Süd, der unter anderem für die Dönhoff-Realschule moderne und wettbewerbsfähige Fußball- und Leichtathletikanlagen gleich vor der Haustür bringen wird.

Planung überzeugt nicht komplett

Ist der Umzug des FV Brühl auf das neue Sportgelände erfolgt, wird die Bebauung des Schrankenbuckel-Areals im Mittelpunkt der Wohnbauentwicklung stehen. „Der vorliegende Entwurf überzeugt uns aber keineswegs an jeder Stelle. Uns ist es sehr wichtig, dass die Öffentlichkeit intensiv eingebunden wird. Wenn hier sachlich gemeinsam an einer Lösung gearbeitet wird, sind wir sehr optimistisch, dass am Ende ein Bebauungsplan erreicht wird, der sowohl den Interessen der Anwohner, als auch denen der künftigen Bewohner, der Gemeinde als Ganzes und der beteiligten Unternehmen Rechnung trägt“, so die CDU-Kandidaten abschließend. zg

Info: Das Programm gibt’s unter www.cdu-bruehl-rohrhof.de

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