Brühl

Trommeln geben Rhythmus vor

Villa Meixner: Freundeskreis Dourtenga lädt zum Afrikatag in Brühl ein / Angebot für alle Sinne

Brühl.„Wir wollen unsere Besucher Afrika mit allen Sinnen erleben lassen“, verspricht der Brühler Förderkreis Dourtenga und lädt dazu am Sonntag, 15. September, zwischen 11 und 18 Uhr im Garten der Villa Meixner zu seinem Afrikatag ein. Seit 1997 besteht die Ortspartnerschaft von Brühl mit Dourtenga im westafrikanischen Burkina Faso.

Aussteller präsentieren bei dieser Veranstaltung Angebote rund um Afrika, dazu gibt es ein ansprechendes Bühnenprogramm sowie verschiedene kulinarische Köstlichkeiten aus Afrika und Europa.

Botschafter wird erwartet

Das Programm dieses facettenreichen Afrikatages in der Villa Meixner bietet nach der Eröffnung durch den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck und den Botschafter von Burkina Faso, Simplice Honoré Guibila, Auftritte des Sonnenschein-Horts und -Kindergartens, der Trommler von „Fischlabor“, der Jugendmusikschule, des Horts an der Jahnschule, der Märchenerzählerin Ingrid Kuppinger, der Band der Marion-Dönhoff-Schule und des Chors „InTakt“.

In der Remise der Jugendstilvilla werden mit Bildern und Filmen Impressionen aus Dourtenga vermittelt. Auf einem afrikanischen Markt gibt es Kunst und Kleidung, Korbwaren einer Fraueninitiative aus dem Senegal, Blechfahrzeuge, einen Büchertisch und Lebensmittel. Für die Bewirtung sorgen Hans Peter Ertl mit einem afrikanischen Eintopf und die katholische Frauengemeinschaft mit einem Kuchenbuffet. Es war der Brief eines Freundes aus dem ostafrikanischen Land Burundi, der den Brühler Hans Loos 1989 dazu gebracht hat, die Gründung eines Unterstützungsvereines für Afrika anzugehen.

Drei Jahre später wurde der Gedanke Realität, der „Förderkreis Dritte Welt“ wurde gegründet und stieß in der Hufeisengemeinde auf reges Interesse. Das war vor über 25 Jahren.

Zuerst richtete sich der Blick des noch jungen Vereins auf den ostafrikanischen Staat Burundi. Doch nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen war dort eine sinnvolle Projektförderung nicht mehr möglich. Auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld fand der Verein im westafrikanischen Burkina Faso einen neuen Partner der dauerhaften Zusammenarbeit. 1997 erwuchs aus diesem Miteinander der Menschen eine offizielle Partnerschaft der beiden Kommunen.

Der Förderkreis unterstützt inzwischen viele Projekte mit den Schwerpunkten Bildung, Wasserversorgung, Gesundheit. Es gibt auch eine offizielle Klimapartnerschaft.

Die Einnahmen des Vereins aus der Bewirtung während des Afrikatages sollen komplett Projekten in der Partnergemeinde zufließen. Der Eintritt zum Afrikatag ist frei. ras

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional