Brühl

Sportgemeinde Vorstand stellt neues Marketingkonzept vor

Verein als Dienstleister?

Archivartikel

Brühl.Zur Saisonabschlussfeier der Schießsportgruppe „Best Agers 60+“ der Sportgemeinde (SG) trafen sich knapp 20 Schützen unter der schön hergerichteten Ingo-Borgwardt-Lounge, in der ein Heizpilz für gemütliches Ambiente sorgte. Ein Lagerfeuer auf dem Vereinsgelände wärmte zusätzlich.

Nachdem der zweite Vorsitzende Reinhard Baumann die Anwesenden begrüßt hatte, erläuterte er nach einem Rückblick auf die Saison und einer Vorschau auf das kommende Jahr, die vom Vorstand erarbeitete Konzept-Systematik. Von der Idee wie auch der Berücksichtigung von Prämissen bei der Definitionsfindung des Selbstverständnisses für die Sportgemeinschaft „Wer bin ich?“, die Festlegung des Ziels „Was will ich?“, der Strategie „Wie tue ich es?“ bis zur Realisierung des Projekts erklärte er das Marketingkonzept. Dieses solle primär den fallenden Mitgliederzahlen entgegenwirken.

Baumann empfahl der Führungsebene sich von der Vorstellung einer reinen Solidargemeinschaft Schützen zu verabschieden und sich geschlossen als SG Brühl mehr zu einem Dienstleister hin zu entwickeln. „Denken und handeln von und zum Markt“, lautete seine Devise. Mit der Umsetzung des Projektes „Best Agers 60+“ habe der Verein laut Baumann ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal erreicht, was für die weitere Entwicklung von wichtiger Bedeutung sein werde.

Definitiv habe zudem ein Bündel von weiteren Maßnahmen, wie etwa die Übernahme einer „Patenschaft“ bei Neumitgliedern oder die schnelle Beantwortung von E-Mail-Anfragen, zum Erfolg geführt. zg

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