Brühl

Freie Wähler Junge Menschen für das politische Engagement in der Gemeinde begeistern / Nachhaltigkeit im Visier

Viel Geselligkeit im Namen der Rose

Archivartikel

Brühl.Strahlend übergab Klaus Pietsch seinem Gegenüber eine gelbe Rose. „Die bekommst sie jetzt gleich“, verriet der Vorsitzende der Freien Wähler, denn Ursel Calero blieb gerne noch ein bisschen länger beim Rosenfest des kommunalpolitischen Vereins. Die neue zweite Vorsitzende hatte sich schließlich darauf gefreut, beim einzigartigen Fest ihres Vereins mitzuhelfen. So verschwand sie ihrerseits mit einem Lächeln wieder hinter den Kulissen, wo Steaks und Kartoffelsalat auf hungrige Gäste warteten.

Eine Rose – dieses besondere Detail hatte dem Fest seinen Namen gegeben. Jede Frau, die es besuchte, erhielt eine solche Blumenschönheit zum Abschied. Für Klaus Pietsch ein Zeichen der Freude und Wertschätzung des seit zwei Jahren wieder belebten Traditionsfestes an der Grillhütte.

Auch diesmal gab es wieder regen Zulauf im Weidweg und der Initiator des Festes verriet, dass man sorgsam das Datum für das Fest gezurrt habe, damit es keine Überschneidungen gäbe.

Bei strahlendem Sonnenschein und leckerem Essen ließen es sich so viele Gäste gut gehen, schnupperten an ihren Rosen und erfreuten sich an dem Engagement der Gastgeber. Auch Pietsch bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, „denn das ist schon viel Vor- und Nachbereitung, die es für ein solches Fest benötigt.“

Identitätsstiftende Feier

Wichtig fände er es, dass man Begegnungen zelebriere und feiere, denn Feste sind „identitätsstiftend.“ Man komme als Verein den Menschen näher und umgekehrt. Das sei besonders wichtig, um jüngere Brühler für ein Engagement zu begeistern. „Wir fragen uns schon, wie der Zugang für sie aussieht, denn im Mikrokosmos Gemeinde sind sie es ja, welche die Zukunft gestalten“, so Pietsch. Er setze auf deren „gute und andere Ideen, denn von diesem Gemeinwesen lebt ein ganzer Ort, das verbindet die Alten mit den Jungen.“

Für seinen Verein bedeutet die Veranstaltung eines Festes daher einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Das greife sogar weiter: „Wir nutzen Glasflaschen, Porzellangeschirr und kaufen die Lebensmittel im Ort oder im Umkreis.“ Dies seien kleine Schritte, die Spaß bereiten. Genau wie die Rosen für die Damen.

Gefeiert wurde im behaglichen Schatten der Grillhütte, wo immer wieder neue Gäste anlandeten, um sich mit einem guten Mittagessen oder einem frischen Stück Kuchen und passendem Kaffee für den weiteren Ausflug zu versorgen.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional