Brühl

Musikkabarett „Männer ohne Nerven“ in der Festhalle zu Gast

Von Wurstware bis Herzblut

Archivartikel

Brühl.„Männer ohne Nerven“ – das sind vier Sänger, die sich ganz der Vokalmusik verschrieben haben. Das A-cappella-Quartett aus der Region verarbeitet in seinem Programm „maennergeschichten“ humorvoll die Probleme, die es mit Normalsterblichen teilt. Und das wollen die Sänger auch am Donnerstag, 16. Mai, ab 20 Uhr in der Festhalle machen.

Dann geht es musikalisch-unterhaltsam um all die Schwierigkeiten bei der Partnersuche, Probleme bei der ordnungsgemäßen Lagerung von Wurstwaren und mit dem eigenen körperlichen und geistigen Verfall – auf alle großen Fragen der modernen Zeit haben Philipp Leschhorn, Norbert Kotzan, Christoph Kendel und Thorsten Werner – er ist Lehrer an der Marion-Dönhoff-Realschule – eine vierstimmige Antwort. „Diese singende Männer-Problem-Gruppe hat nicht nur ihren eigenen therapeutischen Nutzen, der Unterhaltungswert fürs Publikum ist weitaus größer“, loben die Kritiker das Quartett.

Frech, hintergründig, mal frivol, aber immer voller Witz bieten sie ein Programm, dessen Texte mit zahlreichen komplett schrägen Tanzeinlagen, deren Choreographie buchstäblich atemberaubend ist, bereichert werden. Dabei wird von den Musikern bewusst auf großen Bühnenaufbau und komplizierte Technik verzichtet. Diese „Männer ohne Nerven“ leben von der Individualität und Ausstrahlung, die ein besonderes Kleinkunstvergnügen bieten will.

Nicht umsonst erhielt das Ensemble den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 bis 17 Euro an der Rathauspforte, Telefon 06202/2 00 30, und – zuzüglich Vorverkaufsgebühr – im Kundenforum unserer Zeitung. zg/ras

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