Brühl

Evangelische Kirche Für den 35. Hungermarsch ist Brühl der Gastgeber / Flyer und Karten für Spendensammler liegen bereits aus

Wanderer unterstützen Projekte

Brühl.Den Hungermarsch muss man in unserer Region nicht lange vorstellen. Sehr viele kennen ihn. Und eine immer noch stattliche Anzahl lässt sich ein Mal im Jahr gerne zu einer Wanderung durch die Gemeinden des früheren Pfarrverbands nach Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt einladen. Aber einmal alle fünf Jahre sind sie selbst die Einladenden.

Dieses Jahr ist also wieder Brühl dran. Am Sonntag, 17. Juni, wird Pfarrer Seel um 8 Uhr in der evangelischen Kirche die Zehn-Kilometer-Streckler und die Radfahrer (25 Kilometer) und um 8.45 die Kurzwanderer (fünf Kilometer) aussenden. Am Ende treffen alle drei Gruppen an der Realschul-Sporthalle zusammen, wo sie sich, betreut von der Kolpingsfamilie, mit Äpfeln, Saft und Wasser stärken und dann mit Pfarrer Bertsch und Ministranten als Prozession den letzten Kilometer zur Schutzengelkirche zurücklegen.

Fünf Gemeinden feiern Messe

Dort feiern sie mit der Gemeinde eine besonders gestaltete heilige Messe, an der Vertreter der fünf Gemeinden und der Kinderchor mitwirken. Und danach freuen sie sich auf das anschließende „Solidaritätsmahl“ im Bernhardushaus, zubereitet von den Frauengemeinschaften Brühl und Rohrhof. Es gibt Kaffee und Kuchen. Zuvor oder danach kann man sich auf Stellwänden im Foyer ein paar Eindrücke von den geförderten Projekten machen.

Geld für Berufsschule in Dourtenga

Und worum geht es? Die Marschierer unterstützen die Projekte mit eigenen Spenden und dem Geld, das sie in ihrer Familie und bei Freunden gesammelt haben. Damit fördern sie die Kinderrechtsorganisation in Afrika (Kira), die Schule der Abtei Mvimwa in Tansania, eine Gemeinde in Rumänien, tansanische Schwestern in den Usambara-Bergen, ein Aids-Center in Südafrika und die entstehende Berufsschule in Brühls Partnerstadt Dourtenga.

Auf diese Weise füllen die Marschierer den weltweiten Teller mit den Reiskörnern ihres Plakats. Dabei sind sie sicher, dass sie den Segen weitergeben und Verantwortung übernehmen, wie es Gott einst Abraham, dem Vater aller Gläubigen, aufgetragen hat.

Seit Anfang Mai liegen Flyer und Marschkarten für Spendensammler ökumenisch einträchtig in allen Pfarrämtern aus. zg

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