Brühl

Künstlerforum Arbeit der Nachbarschaftshilfe mit einem unterhaltsamen Programm gewürdigt

Werkauswahl quer durch die Epochen

Brühl.„Poesie und Piano“ war der vielversprechende Titel, unter dem das Künstlerforum um Wolfram Gothe, Anton Strobel und Winfried Rauscher die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Nachbarschaftshilfe in die Kunstgalerie Strobel eingeladen hatte. Mit einem entspannten Nachmittag bei Kunstgenuss, Kaffee und Kuchen wollten sie anlässlich des Jubiläums der Nachbarschaftshilfe die Arbeit der Helfer würdigen. Auch Bürgermeister Dr. Ralf Göck folgte der Einladung und honorierte mit seiner Anwesenheit sowohl das künstlerische als auch das ehrenamtliche Engagement in seiner Gemeinde.

Anton Strobel und Wolfram Gothe hatten ein breitgefächertes Repertoire an Musikstücken und Gedichten zusammengestellt, welches sie abwechselnd darboten. Bemerkenswert und beeindruckend war, dass beide Künstler ihre Stücke frei spielten beziehungsweise rezitierten. Anton Strobel am Piano erfreute mit klassischen Stücken und bekannten Musical-Hits ebenso wie mit Filmmusik, welche er leidenschaftlich und mit einer persönlichen Note versehen wiedergab.

Wein trifft Tomatenfisch

Wolfram Gothe rezitierte Gedichte zu den Themen Beziehung und Liebe meist mit einem Augenzwinkern von Dichtern aus verschiedenen Epochen wie Lessing und Goethe, Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz bis hin zu aktuellen zeitgenössischen Künstlern wie Fritz Eckenga. Dessen Werk „Der Wein war ein Gedicht“ wurde von Gothe nicht nur vorgetragen, sondern sehr unterhaltsam vorgespielt. Abschließend gab er eigene Gedichte zum Besten, wobei „Der Tomatenfisch“ nicht fehlen durfte und die anwesenden Gäste aufgefordert waren, mit zu reimen.

Das Programm wurde mit einer Kaffeepause abgerundet. An einem von Marliese Eichert liebevoll gedeckten Tisch nahmen die Nachbarschaftshelfer, Bürgermeister sowie die gastgebenden Künstler Platz und kamen bei Kaffee, leckerem Nusskranz und erfrischender Himbeer-Sahne-Rolle ins Gespräch.

Sowohl bei der Ankunft als auch nach Ende des Programms hatten die Nachbarschaftshelfer Gelegenheit, die Kunst im Haus zu betrachten und mit Anton Strobel, Wolfram Gothe und Winfried Rauscher ins Gespräch zu kommen. Daniela Gaisbauer dankte den Künstlern im Namen der anwesenden Helfer. zg

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