Brühl

Geschäftsleben Beim Tag der offenen Tür im Therapiezentrum Uhlandstraße kommen Logopädie, Systemische Familientherapie und Osteopathie zusammen

Wohltuend, nachhaltig und vor allem ganzheitlich

BRÜHL.Wo liegt eigentlich Ihre Zunge im Ruhezustand? Eine gute Frage - gestellt von der Logopädin Nicole Kiefer, die unter dem Dach des Therapiezentrums Uhlandstraße mit der Klassischen Homöopathin und systemischen Beraterin Beate Schulz sowie dem Osteopathen Dieter Fendrich das fünfjährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür feierte.

Unter einem Dach decken die drei Fachleute ein breites Spektrum ab, bieten individuelle und, wo indiziert, vernetzte Hilfe. Bei Nicole Kiefer und ihren fünf angestellten Logopädinnen finden Menschen versierte Heilbehandlung vom Kleinkind bis zum Senior. "Die Patienten kommen mit ganz unterschiedlichen Problemen", berichtet sie inmitten der zahlreich ins Therapiezentrum strömenden Menschen. Das können angeborene Fehlbildungen im Gaumen-Lippenbereich, Sprachentwicklungsverzögerungen, aber auch durch Erkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose bedingte Schwierigkeiten und kieferorthopädische Maßnahmen sein.

"Behandlungspläne werden individuell erstellt", erläutert Kiefer die intensive Anamnese. Zudem bildet sie sich derzeit im Studiengang "Cranio Facial Kinetic Science" fort. Dessen Inhalt ermöglicht Störungen, die den Gesichtsschädel betreffen, in ganzkörperliche Zusammenhänge zu bringen, um daraus Behandlungsmöglichkeiten zu generieren. Auf deren Basis erfolgt die ganzheitliche Behandlung. Das Wort "ganzheitlich" findet im gesamten Haus seinen Niederschlag: Auch Beate Schulz, Heilpraktikerin für Klassische Homöopathie und Systemische Familientherapeutin, schaut sich den kompletten Menschen an, erfährt in den Vorgesprächen vieles, was mit dem Individuum in Zusammenhang steht und ihr die kompetente Einordnung erlaubt.

"Der Ansatz der Hilfe sind die Grundlagen der Klassischen Homöopathie nach Dr. Samuel Hahnemann", schildert Schulz die Vorgehensweise. Als Systemische Familientherapeutin richtet sie den medizinisch wissenden und therapeutisch geschulten Blick auf viele Konflikte in der Familie und im Alltag, die von Partnerkonflikten bis zu Süchten reichen. "Es gibt vieles, was uns belastet und hemmen kann", betont sie.

Zum dritten im Bunde, dem Osteopathen Dieter Fendrich, kommt man, wenn es irgendwo klemmt im Bewegungsapparat, am Nervensystem oder den inneren Organen. Seinen Händen offenbart sich in der manuellen Therapie der Grund für eine Funktionsstörung. Der Behandlung geht ein intensives Gespräch mit anschließender Untersuchung voraus. "Wohltuend und nachhaltig", bringt er die Osteopathie, sein Spezialgebiet, auf den Punkt. Den Tag der offenen Tür nutzten nicht nur viele ehemalige und aktuelle Klienten, für etliche Interessierte lohnte der Blick hinter die Kulissen und ein lockeres Gespräch mit den Spezialisten in entspannter Atmosphäre ebenfalls. zesa

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