Brühl

Vortrag

Würde Shakespeare den Brexit mögen?

Archivartikel

Brühl.„Was würde Shakespeare zum Brexit sagen?“ so lautet der Titel eines Vortragsabends von Andreas Sturm am Freitag, 31. Januar. Zu fünf Thesen zum Brexit gestaltet der Anglist einen Abend mit Passagen aus Shakespeares Dramen und Ausflügen in die englische Geschichte des 15. und 16. Jahrhunderts.

Es gebe spannende Parallelen zu Boris Johnson sowie zum „ersten Brexit“, der Abspaltung Englands von der katholischen Kirche und die Gründung der anglikanischen Kirche unter Heinrich VIII. im Jahr 1534, sagt der Autor. Auch aus den englischen Rosenkriegen (1455-85) lassen sich Lehren ziehen.

Passend zum Vortragsort, dem Steffi-Graf-Saal in der „Ratsstube“, referiert Andreas Sturm auch über die Bedeutung von Tennis in Shakespeares Werk, um auf dieser Grundlage einen Ausblick auf die Nach-Brexit-Ära zu werfen. Der Anglist und Autor Andreas Sturm arbeitet als Lehrer und publiziert regelmäßig zu literarischen und kulturellen Themen. zg

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