Brühl

Heimatverein Fahrradtour durch die Wiesen

Zu Schleusen und Dämmen

Archivartikel

Brühl.Zu zwei ortsgeschichtlichen Fahrrad-Touren durch die Schwetzinger Wiesen lädt der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege am Samstag, 8. September, ein. Geplant sind Touren mit Fritz Fichtner durch die Schwetzinger Wiesen. Er ist Wiesenhüter und Sohn des Ehren-Kerweborscht Albert Fichtner. Beginn ist um 10 und um 14 Uhr am Fichtner’schen Anwesen in der Mühlgasse.

Ausgehend vom alten Wiesenhüterhaus führt der Weg entlang dem Be- und Entwässerungssystem der Schwetzinger Wiesen. Der Radweg führt über den Damm entlang der Birnbaumallee / Forstgraben zur alten Brücke. Dort biegt die Gruppe links ab und folgt dem Kreuzdamm bis zu den Rohrwiesen als Knotenpunkt. Der Pfad stößt am See des früheren Kieswerks Volk auf den Leimbach. Ab dort folgt man dem Rad- und Wanderweg entlang dem Leimbach bis zu seiner Mündung in den Rhein und passiert die ehemalige Domänenschleuse sowie die Eder’sche Stauschleuse.

Torfstücker und Teufelsbrücke

Die weitere Tour folgt ab der Leimbachbrücke an der Mündung des Leimbachs dem Rhein nach Norden und trifft auf Edinger Gemarkung auf die einzige Entwässerungsschleuse der Wiesen. An der NATO-Rampe überquert man das Durchlassbauwerk und erreicht nach wenigen hundert Metern den alten Sommerdamm. Ein Fußweg führt von dort zur Mittelschließe.

Der weitere Weg führt anschließend zum Gehöft von Bauer Kuhn, in dessen Nähe steht der aufwendig gestaltete Grenzstein der Gemarkungen Schwetzingen und Brühl Danach trifft man auf die so genannte Mündelschleuse und die Stelle, an der im vergangenen Jahr der Hochwasserdamm brach.

Unterhalb des Friedhofs Rohrhof gelangt man zum Gewann Torfstücker und der Teufelsbrücke, wo noch das Bauwerk, das in einer Hecke verborgen ist, erläutert wird. Von hier aus führt der Weg zurück zum alten Wiesenhüterhaus, wo die Radtour endet. schö/kro

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