Brühl

Villa Meixner Senioren aus Otterstadt besuchen Ausstellung von Michael Kurt / Im Garten unterhält Heinz Tippel mit Musik und Humor

Zum Tanzen ist es allen zu heiß

Archivartikel

BRÜHL.Sonne satt brachten die Senioren aus Otterstadt um den Bürgermeister a. D. Günther Pfadt mit nach Brühl, dazu gute Laune und Lust auf die Ausstellung des Otterstadter Künstlers Michael Kurt, der zurzeit in der Villa Meixner seine Werke zeigt (wir berichteten am Dienstag, 24. Juli). Im Garten der Villa unterhielt Entertainer Heinz Tippl mit schwungvoller Musik, fragte bei über 32 Grad Celsius, ob nicht jemand einen Twist auf die Pflastersteine legen wollte – das blieb ohne getanzte, jedoch mit lachender Resonanz.

Viele der Gäste kannten die Ausstellung von Michael Kurt noch nicht und ließen sich gerne in Ruhe all seine Techniken in der kühlen Jugendstilvilla erläutern. Kaffee, Kuchen oder herzhaft mit Fleischkäse und Kartoffelsalat, damit ließen es sich die Senioren unter schattenspendenden Pavillons gut gehen. Mit von der Partie waren auch die drei Ansprechpartnerinnen für die Altenbegegnungsstätte Brühl/Rohrhof: Pia Gärtner, Ingrid Bruns und Ingrid Richter, die sich bestens unterhielten und den Gegenbesuch für das kommende Jahr auf der Agenda hatten.

Gedichte von Wilhelm Busch

Damit Heinz Tippl mal Pause machen konnte, ging immer wieder Gemeinderat Wolfram Gothe ans Mikrofon und zitierte Gedichte von Wilhelm Busch, die alle zum Lachen brachten – für ihn und den Musikus gab es zum Dank viel Beifall. Auch von der vierköpfigen Delegation aus Dourtenga, die nach ihrem Ganztags-Workshop zur Klimapartnerschaft gegen Spätnachmittag das kleine Fest besuchten.

Einige Grußworte richtete Günther Pfadt an die Versammlung, wobei er betonte, dass ja nur 2,8 Kilometer zwischen beiden Gemeinden – „eigentlich Nachbarn“ – lägen und einen Fresskorb mit „pälzischem“ Inhalt überreichte.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck sprach vom Ausflug mit der Delegation zur Kollerinsel, wo man die Schließe im Damm anschaute und erläuterte: „Die ist dort, damit wir Wasser weghalten können“, in Dourtenga müsse man dringend Wasser vorhalten, denn die Dürre sei extrem – ein Grund für die angestrebte Klimapartnerschaft. Diese Partnerschaft braucht bestimmte Rahmenbedingungen, ein Konzept, dessen Form und Aufbau für eine finanzielle Förderung am Mittwoch im Workshop mit Leuten von „Engagement Global“ umrissen wurde. „Das Handlungsprogramm soll im Sommer 2019 fertig sein“, avisierte Göck, dass noch viel Arbeit vor den künftigen Klimapartnern liege. zesa

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