Brühl

Vorbereitung Teilnehmer und Organisatoren treffen sich zur Feinabstimmung der Partymeile / Nur neun Vereine gehen in zwei Wochen an den Start

Zusammenlegung von Kerwe und Sommerfest?

Archivartikel

BRÜHL.„Die Kerwe iss do!“ Zumindest fast. Von Samstag, 6. Oktober, bis Montag, 8. Oktober, wird etwas geboten: ein großer Rummelplatz mit Fahrgeschäften, ein umgestaltetes Kerwedorf und die Meile der Vereinsangebote.

Das „Straßenkerweteam“ mit Willy Krusig, vertreten durch Christel Weik zusammen mit Sascha Mayer (Bauhofleiter) und Jochen Ungerer (Sachgebietsleitung Kultur) von der Gemeindeverwatung hat zur 34. Straßenkerwe ein facettenreiches Programm organisiert. Bei einem Treffen mit beteiligten Vereine wurden jetzt letzte Details besprochen. Sie hörten Lob für die „fast komplette Einhaltung aller Vorgaben“, vor allem der Lautstärke, im vergangenen Jahr. Auch für dieses Jahr gelten bestimmte Begrenzungen für die Beschallung: auf dem Messplatz bis 100 Dezibel (dB), ab Ecke Mannheimer Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Ecke Wilhelmstraße bis 85 dB.

Hygiene ist ein wichtiger Punkt

Aufgebaut wird der Messplatz bereits ab Donnerstag, 4. Oktober, weshalb auch ab dann die Straßen- und Platzsperrungen gelten. Für die Kühlwagen ist ein getrennter Abstellbereich ausgewiesen, der sich parallel zum Kerweplatz erstreckt.

Dringend ist der Abstand zu Hauswänden und Gärten einzuhalten. Dazu zählt auch die HACCP, also die Gefahrenanalyse kritischer Lenkungspunkte, unter anderem das Einhalten von Kühlketten. „Und Hygiene, Hygiene, Hygiene“, erklärt Ungerer. Verwendete Würzmittel, Senf, Ketchup, von allem, was Allergene enthalten kann, könnten die Etiketten fotografiert und in einem Ordner den Kunden vorgelegt werden. Die könnten dann nachlesen, ob sie gegen Inhaltsstoffe empfindlich sind. Ein Jugendschutzplakat wird jedem Standbetreiber zur Verfügung gestellt.

Zentral ist das Orga-Team wieder in einem eigenen Zelt zu erreichen. Das Bühnenprogramm beginnt samstags mit der Begrüßung von 15 bis 15.45 Uhr, um 16 Uhr treten die „Rohrhöfer Göggel“, eine halbe Stunde später die „Kollerkrotten“ auf. Von 18 bis 20 Uhr spielt das „Festzeltkommando“. Sonntgas geht es um 12.15 Uhr mit der Turnabteilung des TV Brühl los, um 14 Uhr treten die Tänzer von „nawiegehtdas.de“ auf, die die Bühne ab 14.45 Uhr den „Buffalo’s“ überlassen. Die „Hoggema Ringdeifel“-Guggemusik zeiht ab 15.30 Uhr vom Lindenplatz zur Bühne und lässt es dort musikalisch krachen.

„Fine Art Music“ geht um 16.30 Uhr auf die Bühne. Ab 18 bis 20 Uhr ist der Voice-of-Germany-Teilnehmer Steven Sylvester Ludkowski mit Band Hauptact auf der Bühne.

„Es muss einfach geil sein“

Montags sind die Kids dran: um 15.30 Uhr gibt es ein Kasperletheater, 16.20 Uhr singt der Kinderchor der katholischen Kirche, mit „Beyond this Summer“ klingt von 18 bis 20 Uhr das Fest auf der Bühne aus.

„Ob wir es nochmal schaffen einen Stand mit Leuten zu bestücken“, schildert Ungerer die Probleme einiger Vereine, die die Kerwe und das Rohrhofer Straßenfest betreffen. „Vielleicht muss man überdenken nur noch ein großes Fest zu feiern“, allerdings sei es schade, dass von 80 Vereinen sich gerade einmal neun überhaupt beteiligten.

„Es muss einfach geil sein auf der Kerwe“, sagte Stephan Schulz vom Musikverein. Er regte an, ob man nicht zurück zu den Ursprüngen gehen sollte, mit Kerwedorf auf dem hinteren Platz und kleinem Programm, was man nach Bedarf wieder erweitern könnte.

„Wir haben ja ein kleines rundes Jubiläum mit der 35. Straßenkerwe im kommenden Jahr, da müssen wir uns sowieso etwas einfallen lassen“, schloss Ungerer die kurze Sitzung im Rathaus.

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