Eppelheim

Gemeinderat Metalleindeckungs- und Wandverkleidungsarbeiten für Neubau vergeben / Kosten liegen dafür bei 150 000 Euro

Arbeiten an Fröbel-Kita gehen voran

Archivartikel

Eppelheim.Der Gemeinderat vergab einstimmig die Metalleindeckungs- und Wandverkleidungsarbeiten für den Neubau der Kindertagesstätte Friedrich Fröbel an eine Firma aus dem Landkreis Zwickau in Sachsen. Das günstigste Angebot lag bei rund 150 000 Euro. Die Arbeiten waren öffentlich ausgeschrieben worden. Insgesamt waren fünf Angebote termingerecht eingegangen, von denen aber nur zwei Bieter – die andere Firma kommt aus Heidelberg – vollständige Unterlagen eingereicht hatten.

In der Kostenberechnung der Verwaltung sind für diese Arbeiten am Fröbel-Kindergarten rund 200 000 Euro enthalten. Ebenso einstimmig billigte das Ratsgremium die Abwägungsvorschläge zu den während der Offenlagen und Behördenbeteiligungen eingegangenen Stellungnahmen und beschloss den Bebauungsplan der Innenentwicklung „Zwischen Humboldtstraße und Kleinfeldstraße“ als Satzung. Das Thema hat eine längere Geschichte.

Ulrich Villinger vom Planungsbüro Piske stellte den Bebauungsplan mit den örtlichen Bauvorschriften noch einmal vor. Der Gemeinderat hatte im Juli des vergangenen Jahres beschlossen, dass die Festsetzung der maximal zulässigen Firsthöhe der Grundstücke in der Schwetzinger Straße anzupassen sei und dass Dacheindeckungen aus unbeschichteten Metallen wie Zink, Kupfer und Blei unzulässig seien. Ferner war zur Aufnahme in die örtlichen Bauvorschriften festgelegt worden, dass auch Terrassen mit wasserdurchlässigen Belägen zu versehen seien.

Anlässlich der erneuten Öffentlichkeitsbeteiligung waren keine Einwendungen oder Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit eingegangen. Der Gemeinderat hatte vergangenes Jahr den Bebauungsplan jedoch nicht als Satzung beschlossen.

Mindestabstand einhalten

Das Planungsbüro Piske hatte nun einige Festsetzungen neu formuliert. Eine Überschreitung der festgesetzten Baugrenzen durch Terrassen, auch überdachte Terrassen ohne Seitenwände, könne ausnahmsweise bei Einhaltung der Abstandsmaße zugelassen werden. Terrassen müssten einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu Grundstücksgrenzen einhalten.

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