Eppelheim

DJK Verein zahlt der Stadt den vorgestreckten Betrag für den Bau eines Kunstrasenplatzes zurück / Alle Beteiligten zeigen sich erleichtert

Badischer Sportbund zahlt Zuschuss nun doch

Archivartikel

Eppelheim.Seit vier Jahren ist der neu angelegte Kunstrasenplatz auf dem DJK-Sportgelände in Betrieb. Doch erst jetzt konnte dessen Finanzierung geklärt und zur Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen werden – und zwar mit einer Scheckübergabe im Dienstzimmer der Bürgermeisterin.

Das monatelange Bemühen um einen Zuschuss seitens des Badischen Sportbundes zum Bau des Kunstrasenspielfeldes hat ein glückliches Ende gefunden. Der Sportbund hat dem Verein jetzt den ihm zustehenden Zuschuss gewährt, obwohl er ihn zuerst abgelehnt hatte. Nachdem im Juli 2014 der neuangelegte Kunstrasenplatz auf der DJK-Sportanlage eingeweiht werden konnte, erging im August 2016 ein ablehnender Zuschussbescheid an die DJK.

Löwenanteil übernommen

Der Badische Sportbund war der Annahme, es habe sich auf dem DJK-Gelände um eine städtische Baumaßnahme gehandelt und daher keinen Zuschuss gewährt. „Diesen Eindruck mussten wir nun korrigieren“, erklärte Patricia Rebmann. Zur Erklärung: Die DJK hatte 2014 zur Finanzierung des neuen Spielfeldes einen Kredit über 70 000 Euro aufgenommen und 20 000 Euro als Eigenleistung eingebracht.

Der zu erwartende Zuschuss des Badischen Sportbundes in Höhe von 67 500 Euro konnte nicht mehr aus Eigenmitteln finanziert werden. Daher sprang die Stadt ein, die auch den Löwenanteil an den Gesamtkosten des rund 380 000 Euro teuren Kunstrasenplatzes übernahm.

Die DJK war sich sicher, die Vorgaben des Badischen Sportbundes für einen Zuschuss erfüllt zu haben. Doch die Verantwortlichen sahen die Angelegenheit anders. Im August 2016 flatterte der DJK dann wie dargestellt ein ablehnender Bescheid ins Haus.

Mit vereinten Kräften war es dem Vorstand der DJK und Bürgermeisterin Patricia Rebmann mit ihren Mitarbeitern des zuständigen Fachamtes gelungen, den Badischen Sportbund von der Rechtmäßigkeit auf Gewährung eines Zuschusses zu überzeugen.

Langes Ringen beendet

Sehr erleichtert zeigte sich die Rathauschefin: „Wir sind alle sehr froh und erleichtert, dass wir einen ablehnenden Zuschussbescheid nun in einen zustimmenden verwandeln konnten.“ Mit der Überreichung des Geldbetrages in Form eines Schecks an die Stadt beendeten Karin Mollet und Christa Zieher vom Vorstandsteam der DJK das lange Ringen um den Zuschuss. Wäre der Zuschuss nicht gewährt worden, hätte der Verein den Betrag an die Stadt zurückzahlen müssen.

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