Eppelheim

Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde Mehr als 100 Läufer beim Charitywalk am Start / Erlös geht an die Fördervereine der Schulen

Bewegung für den guten Zweck

Archivartikel

Eppelheim/Oftersheim.Bundesweit organisierte die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde, die unter anderem auch in Eppelheim und in Oftersheim Gemeinden unterhält und deren Mitglieder in den beiden Kommunen immer am Neujahrstag früh morgens die Straßen von den Silvesterböllern befreien, im letzten Jahr ehrenamtlich über 50 „Charitywalks“ und sammelte damit über 120 000 Euro, die zu wohltätigen Zwecken an verschiedene Organisationen und Einrichtungen gespendet wurden. Zum fünften Mal wurde in Eppelheim ein solcher Wohltätigkeitslauf durchgeführt. Start- und Zielbereich waren am Gebetszentrum in der Wernher-von-Braun-Straße.

„Unsere Gemeinde ist bekannt für ihr soziales Engagement und für ihr friedliches Zusammenleben“, betonte Wadood Bhatti von der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde. „Mit den Charitywalks wollen wir etwas dem Land und den Menschen zurückgeben und Danke sagen, weil wir gut aufgenommen wurden und wir uns gut integrieren konnten.“

Er freute sich, dass die Veranstaltung in Eppelheim zu einer schönen Tradition geworden ist und Bürgermeisterin Patricia Rebmann die Läufer mit ihrem Startkommando auf die Strecke schickte und auch gerne die Siegerehrungen übernahm. In diesem Jahr gingen die Einnahmen an die Fördervereine des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, der Humboldt-Realschule, der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule und der Theodor-Heuss-Grundschule, sowie an die weltweit agierende Hilfsorganisation „Humanity First“.

Für Kinder und Erwachsene

Imtiaz Ahmad war seitens der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde für die Organisation des Lauf-Events zuständig. Es gab einen Lauf für Kinder bis zwölf Jahre über einen Kilometer, die separat geehrt wurden, und einen Lauf für Erwachsene. Sie mussten vier Kilometer absolvieren. Es gab Pokale für die schnellste weibliche Teilnehmerin, den besten männlichen Läufer unter 40 Jahren und den schnellsten Teilnehmer über 40 Jahren. Für beide Läufe hatte sich die erfreuliche Zahl von mehr als 100 Teilnehmern angemeldet.

Bedauerlich fand eine Zuschauerin, deren Mann und Tochter mitliefen, dass die vier Schulen und ihre begünstigten Fördervereine keine erkennbaren Teams zur Teilnahme gemeldet hatten. Alle, die sich beim Wohltätigkeitslauf angemeldet hatten, bekamen ein Lauftrikot in Signalfarbe und konnten sich nach ihrer Zielankunft bei einem Mittagessen stärken.

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