Eppelheim

Katholisches Gemeindezentrum Acht Künstler stellen ihre Gemälde aus / Jury kürt die Sieger

Botschaften gehen ins Herz

Eppelheim.Die Malerausstellung im katholischen Gemeindezentrum gehört seit vielen Jahren zur Kerwe. Anlässlich der 40. Ausstellung wurde mit einer besonderen Aktion an Initiatorin Martha Weber erinnert. Die langjährige Malerkreisvorsitzende, die im Oktober 2013 verstarb, hatte die Ausstellungsreihe ins Leben gerufen. Jetzt hatte sich ihre Schwiegertochter Martina Weber Folgendes überlegt: Es konnten Bilder aus dem Nachlass der Eppelheimer Malerin gegen eine Spende erworben werden.

Das gesamte Geld kommt der Aktion „Wünschebaum“ zugute. Dabei werden zu Weihnachten dort, wo es nötig ist, Kinderwünsche erfüllt. Die Bürgermeisterin freute sich über die Unterstützung ihrer Aktion. Dem Malerkreis und Matthias Winkelhausen als Vorsitzendem dankte sie für die jährliche Ausstellung. Der Bürgermeisterin war es wichtig, der Kunst Raum zu geben. „Denn die ausgestellten Bilder schicken Botschaften in unsere Herzen“, stellte sie hervor.

Zurückhaltende Farbgebung

Schön wäre es, wenn der Malerkreis wachsen und noch mehr Bürger ihr künstlerisches Talent ausprobieren würden, um bei der Ausstellung mitzumachen. Das Mindestalter, um teilnehmen zu können, sei 16 Jahre, informierte Matthias Winkelhausen.

Der Vorsitzende durfte dann die Preisträger der Ausstellung verkünden. Die Jury mit Marlis Jolivet und Betina Kaiser aus Schwetzingen hatte zuvor die Werke der acht teilnehmenden Künstler bewertet. Der erste Preis ging an das Aquarell „Menschen“ von Martina Weber. Das Bild überzeugte durch seine Motivwahl und die zurückhaltende Farbgebung. Der zweite Preis gebührte der Acrylarbeit von Monika Klemmer. Sie trägt den Titel „Hohlweg“. „Was der Titel verspricht, wird in dynamischer Ausdrucksweise durch die Künstlerin umgesetzt.“ Der dritte Preis ging an Birgit Münch und ihr Aquarell „Schlechtwetterfront“. Die Jury war beeindruckt von dem „feinen, filigranen Bild und seinen strahlend leuchtenden Farben“. Zwei lobende Erwähnungen wurden ausgesprochen. Die erste gebührte Rita Barthelmeß-Sagoe für ihr Acrylbild „Herbst“, mit dem sie Herbststimmung mit Regen, bunten Blättern und unscharfen Umrissen ausdrückte. Die zweite lobende Erwähnung erhielt Dany Susan für ihr Bild „Sarah“. Sie erzeugte mit breiten Pinselspuren Raumgefühl und wusste das Motiv in Rot- und Violetttönen ansprechend zu gestalten. sge

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