Eppelheim

Es hat sich ausgehoppelt

Archivartikel

Anette Zietsch hofft, dass es eine neue Heimat für die Hasen gibt

 

Das Hasenmuseum bleibt am Ostermontag geschlossen. Weil keine baurechtliche Genehmigung für die Nutzung vorliegt. Man mag es kaum glauben, aber Alt-Bürgermeister Dieter Mörlein hätte den Wasserturm wohl nie für die Besucher zugänglich machen dürfen. Gleiches gilt auch für das Trauzimmer, das bereits seit neun Monaten geschlossen ist.

Ausbaden muss die Folgen nun seine Nachfolgerin Patricia Rebmann, die Überbringerin der schlechten Nachrichten. Zwar informierte sie Museumsgründer Josef Walch ziemlich kurzfristig erst vor zwei Wochen. Verständlich ist aber, dass sie die Verantwortung nicht übernehmen will, sollte tatsächlich was passieren. Unverständlich ist allerdings, dass das Baurechtsamt des Kreises jahrelang offenbar nichts gemerkt oder unternommen hat.

Die Exponate des Hasenmuseums stammen zum Teil von privaten Spendern. Es bleibt nicht zuletzt in ihrem Interesse zu hoffen, dass die in der Kunstwelt und in den Medien viel beachtete Sammlung bald eine neue Heimat findet.

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